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Biskuitroulade

Biskuitroulade

Die allgemeine Definition für „Roulade“ lautet „etwas Zusammengerolltes“. Damit kann prinzipiell eine pikante Mahlzeit oder eine Süßspeise gemeint sein. Bei der Biskuitroulade handelt es sich natürlich um ein Dessert. Dieser fettarme Klassiker der Wiener Küche besticht vor allem durch die einfache Zubereitung und die verführerische Kombination aus flaumigem Teig und fruchtiger Marillenmarmelade. Simpel, aber garantiert ein Genuss!

Portionen: 8

Zutaten:

  • 5 Eiklar
  • 4 Eidotter
  • 20 g Butter (geschmolzen)
  • 70 g Kristallzucker
  • 40 g Mehl (glatt)
  • 40 g Stärkemehl
  • 1 TL Vanillezucker
  • Prise Salz
  • 250 g Marillenmarmelade (Aprikosenkonfitüre)
  • 4 cl Marillenbrand (Aprikosenschnaps)
  • Staubzucker (zum Bestreuen)

Zubereitung:

Für die Biskuitroulade kaltes Eiklar in einer ebenfalls kalten Schüssel mit Kristall- und Vanillezucker sowie Salz bei mittlerer Drehzahl zu einem festen Schnee schlagen. Eidotter untermengen und mit Stärkemehl versiebtes Mehl vorsichtig unter den Schnee ziehen. Zum Schluss die Butter einmengen. Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech etwa fingerhoch aufstreichen. Zu einem gleichmäßigen Rechteck glatt streichen. Im vorgeheizten Backrohr bei 220 °C 8-10 Minuten backen, bis die Oberfläche gerade angetrocknet ist. Herausnehmen und auf ein mit Staubzucker bestreutes Küchentuch oder Backpapier stürzen. Backpapier vorsichtig abziehen. Marmelade kurz erhitzen, mit Marillenbrand verrühren und Teig damit bestreichen. Roulade straff einrollen, in Backpapier wickeln und darin auskühlen lassen. Papier entfernen und großzügig mit Staubzucker bestreuen.

Tipp:
Die Marmelade muss keineswegs immer passiert werden. Im Gegenteil: Marmeladen mit Fruchtstückchen schmecken besonders gut als Fülle. Da sich Biskuitroulade gut zum Tiefkühlen eignet, kann sie auch im Voraus gebacken werden.

Empfehlung zu diesem Rezept:
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Weitere Rezepte: www.ichkoche.at
Das Neue Sacher-Kochbuch: www.ichlese.at/article/1832

Sacher Kochbuch