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Fiakergulasch

Fiakergulasch mit Sacherwürsteln

Ursprünglich stammt das „Gulasch“ aus Ungarn. In die Wiener Küche fand es durch die Verlegung ungarischer Truppenregimenter nach Österreich seinen Einzug. Das Fiakergulasch ist eine spezielle Wiener Variante des feurig-würzigen Puszta-Gerichts.

Portionen: 4

Zutaten:

  • 1 kg Wadschinken (vom Rind)
  • Eier (4-6 Stück)
  • 5 Essiggurkerln
  • 2 Paar Sacherwürstel
  • 750 g Zwiebeln
  • 150 g Schmalz (oder Öl) 2 EL Paprikapulver (edelsüß)
  • 1 TL Rosenpaprikapulver (oder scharfes Paprikapulver)
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 EL Tomatenpüree (ersatzweise 1-2 KL Tomatenmark)
  • 1 EL Majoran
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 TL Kümmel (gehackt) etwas Essig
  • Salz
  • Pfeffer (aus der Mühle) Butter (für die Spiegeleier)

Zubereitung:

Topf erhitzen und die Zwiebeln darin bei mäßiger Hitze und kräftigem Rühren goldgelb rösten. Paprikapulver sowie Tomatenpüree einmengen, kurz durchrühren und sofort mit etwas Essig und wenig Wasser ablöschen. Fleischwürfel mit Salz und Pfeffer abmischen und zugeben. Gepressten Knoblauch, Majoran, Lorbeerblätter sowie Kümmel einrühren und so viel Wasser zugießen, dass das Fleisch gerade bedeckt ist. Durchrühren und (nicht völlig zugedeckt) ca. 2 1/2 Stunden bei mittlerer Hitze weich dünsten.

Währenddessen wiederholt umrühren und immer wieder etwas Wasser zugießen. Sobald das Fleisch gar ist, aber noch etwas Biss hat, Topf vom Feuer nehmen und an einem warmen Ort (mäßig erhitztes Backrohr) noch ca. 1 Stunde ziehen lassen.
Währenddessen die Sacherwürstel in heißem Wasser erhitzen und ca. 10 Minuten knapp unter dem Siedepunkt ziehen lassen. In einer Spiegeleierpfanne Butter schmelzen lassen, Eier vorsichtig einschlagen und zu Spiegeleiern braten. Die Gurkerln fächerartig einschneiden.

Gulasch nochmals kräftig erhitzen, eventuell nochmals etwas Wasser zugießen, abschmecken und kräftig durchrühren. Auf vorgewärmten Tellern anrichten, jeweils ein Spiegelei darauf platzieren und je ein Würstel daneben legen. Mit einem Gurkerlfächer garnieren.

Tipp:
Wenn Sie das Gulasch im Backrohr bei 160 °C garen, so kann sich nichts anlegen und das Fleisch kann bei gleichmäßiger Hitze schön langsam dünsten. Gießen Sie nie zu viel Wasser nach. Sonst schwimmt das Fleisch, wodurch der typische sämige Gulaschsaft nicht entstehen kann. Statt Sacherwürstel kann man selbstverständlich auch Frankfurter Würstel verwenden, und die Spiegeleier können zur Abwechslung auch einmal durch wachsweich gekochte Eier ersetzt werden.

Beilagenempfehlung:
Semmelknödel, Salzerdäpfel, Salat aus roten Paprikaschoten

Weitere Rezepte: www.ichkoche.at

Das Neue Sacher-Kochbuch: www.ichlese.at/article/1832

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