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Paprikahuhn

Paprikahenderl

Das Paprikahenderl (Paprikahuhn) ist ursprünglich ein Rezept aus Ungarn und trägt dort den Namen „Paprikás csirke“. Schon bald wurde es in die Wiener Küche integriert und zählte gegen Ende des 18. Jahrhunderts in Wien zu den Nobelgerichten. Danach wurde es in die bürgerliche Küche übernommen und hat bis heute nichts an Beliebtheit eingebüßt. Tauchen Sie ein in die Würze der Wiener Küche und genießen Sie unser aktuelles Rezept. Guten Appetit!

Portionen:  4

Zutaten:

  • 1 Huhn (groß, oder 2 Junghühner, küchenfertig)
  • 125 ml Weißwein
  • 1/2 Apfel (säuerlich)
  • 300 ml Hühnerfond
  • 150 g Zwiebeln (gehackt)
  • 2 EL Paprikapulver (edelsüß)
  • 200 ml Sauerrahm (saure Sahne)
  • 40 g Mehl (glatt)
  • 150 ml Schlagobers (süße Sahne)
  • etwas Tomatenmark
  • 0,50 Zitrone (Schale und Saft)
  • 0,50 Chilischote (ohne Kerne, klein geschnitten)
  • 1 Lorbeerblatt
  • 2 EL Butter
  • 4 EL Öl
  • Salz
  • Pfeffer (aus der Mühle)
  • Sauerrahm (zum Garnieren)

Zubereitung:

Huhn waschen und mit der Geflügelschere in vier Teile teilen. Rückgrat sowie Hals abtrennen. Alles waschen und gut mit Küchenkrepp trocken tupfen (bei fetten Hühnern die Haut abziehen). Mit Salz und Pfeffer rundum würzen. Öl und Butter in einem Topf erhitzen und Hühnerteile darin hell anbraten. Wieder herausnehmen und gehackte Zwiebeln in der Pfanne hell anrösten. Tomatenmark einmengen, Paprikapulver einstreuen, kurz durchrühren und mit Wein ablöschen. Hühnerfond zugießen und mit Zitronenschale, Lorbeerblatt und Chilischote würzen. Einmal aufkochen lassen, die Hühnerkeulen, Hals sowie Rückgrat wieder einlegen und zugedeckt 20-25 Minuten dünsten. Dann Hühnerbruststücke zugeben und weitere 20 Minuten zugedeckt dünsten lassen. Währenddessen wiederholt umrühren und bei Bedarf noch etwas Hühnerfond zugießen, sodass die Hühnerstücke gerade mit Flüssigkeit bedeckt sind. Alle Hühnerstücke und das Lorbeerblatt wieder herausnehmen und warm halten. Mehl in Sauerrahm glatt rühren und gemeinsam mit dem Schlagobers in die Sauce einrühren. Apfel klein schneiden und kurz mitkochen. Mit Zitronensaft abschmecken. Mit einem Stabmixer pürieren und Sauce durch ein Sieb passieren. Hühnerstücke (ohne Hals und Rückgrat) wieder in die Sauce geben und nochmals kurz erwärmen. Auf vorgewärmten Tellern anrichten und jeweils mit einem Tupfen Sauerrahm garnieren.

Tipp:
Zur Intensivierung des Geschmacks können auch Paprika- oder Pfefferonischoten mitgedünstet werden. Löst man die Hühnerbrüste vor dem Anbraten vom Knochen ab und gibt sie erst knapp vor Ende der Garzeit wieder dazu, so bleiben sie saftiger und zarter. Beilagenempfehlung: Zupfnockerln, Nockerln oder knuspriges Baguette.

Empfehlung zu diesem Rezept:
Weißwein - kraftvoll & körperreich

Weitere Rezepte:
www.ichkoche.at

Das Neue Sacher-Kochbuch: www.ichlese.at/article/1832

Sacher Kochbuch