Mehr als 210 Ermäßigungen mit der Wien-Karte um nur 18,50 Euro.
Internationale Spitzeninterpreten , Regisseure und Bühnenbildner genießen es, vor dem ebenso fachkundigen wie kritischen Wiener Publikum ihre Kunst darzubieten. Auch in der Liste der Direktoren des ehrwürdigen Hauses an der Wiener Ringstraße gaben stets bedeutende Musiker den Ton an – etwa Gustav Mahler (1897 - 1907), Richard Strauss (1919 - 1924), Herbert von Karajan (1956 - 1964) und Claudio Abbado (1986 - 1991).
Das Repertoire der Staatsoper umfasst einen eindrucksvollen Querschnitt durch die gesamte Bandbreite der Opernliteratur – darunter Werke von Giuseppe Verdis „Nabucco“ über W. A. Mozarts „Don Giovanni“ bis zu Ludwig van Beethovens „Fidelio“ und Richard Wagners „Lohengrin“.
In der Saison 2009/10 wird Aribert Reimanns Vertonung von Grillparzers „Medea“ uraufgeführt – Regie führt Marco Arturo Marelli. Zu den drei Premieren zählen Schostakowitschs „Lady Macbeth von Mzuensk“ (mit Angela Denoke), Verdis „Macbeth“ (mit Simon Keenlyside) und Wagners „Tannhäuser“ (mit Johan Botha). Ein Höhepunkt ist sicher Bizets neu einstudierte „Carmen“ mit Elīna Garanča, Anna Netrebko, Rolando Villazón, Ildebrando D’Arcangelo und Dirigent Mariss Jansons.
Im Mai, Juni, September und Oktober werden rund 120 Opern- und Ballettaufführungen live am Herbert-von-Karajan-Platz vor der Oper auf einer 50 m² großen Leinwand ausgestrahlt - Klassikgenuss zum Nulltarif.
Das Gebäude selbst wurde in den Jahren 1863 bis 1869 als einer der ersten Prachtbauten auf der neu angelegten Ringstraße errichtet. Die Pläne für das damalige k. k. Hofoperntheater stammen von dem Architektenduo August Sicard von Sicardsburg und Eduard van der Nüll.
Einmal im Jahr verwandeln sich Bühne und Parkett der Staatsoper für eine Nacht zu einem großen Tanzboden – beim Wiener Opernball . Da eröffnen in Anwesenheit des Bundespräsidenten über hundert Debutantenpaare in langem Abendkleid bzw. Frack den Ball der Bälle und lassen ein wenig vom Flair der einstigen Ringstraßenära spüren ...
Übrigens: Bei
Führungen
können Sie einen Blick hinter die Kulissen des prächtigen Opernhauses werfen.
Das
Staatsopernmuseum
gibt Einblick in die Geschichte dieser Institution und zieht jeden Opernliebhaber in seinen Bann.
1., Opernring 2
U, Tram, Bus: Karlsplatz/Oper
Tel. 514 44-2250
Führungen: siehe Terminaushang beim Führungseingang (Operngasse/ Opernring); weitere Führungen auf Anfrage
Mo-Sa 8-24
So 9.30-24
Tel. +43-1-513 39 57
www.cafeoperwien.at
Jugend-Tipp
Für kleine Budgets gibt es preisgünstige Restkarten noch kurz vor Vorstellungsbeginn oder Stehplätze.