Die Saison 2011/12 bringt 26 erlesene Musiktheaterproduktionen, darunter zehn szenische Opern:
Den Saisonauftakt macht Benjamin Brittens "The Turn of the Screw" (nach Henry James' gleichnamiger Erzählung) in der Regie von Robert Carsen.
Es folgt Georg Friedrich Händels Barockopern-Juwel "Serse" unter Dirigent Jean-Christophe Spinosi.
Mit Spannung erwartet wird die Uraufführung "Gogol" der gebürtigen Russin Lera Auerbach, die zu den meistaufgeführten Komponisten der Gegenwart zählt. Regisseurin Christine Mielitz kündigt ein "wildes Stück" an.
Die nächste Premiere ist ein Sprung zurück um mehr als 400 Jahre: zu Monteverdis "L'Orfeo", nun aufgeführt vom Freiburger Barockorchester unter der Leitung von Ivor Bolton und unter der Regie von Claus Guth.
Kirill Petrenko dirigiert Opernabende, die zwei gegensätzliche Liebesgeschichten vereinen: Tschaikowskys "Iolanta" und Rachmaninovs "Francesca da Rimini".
Eine Rarität ist Christoph Willibald Glucks "Telemaco", musikalisch umgesetzt von René Jacobs und der Akademie für Alte Musik Berlin sowie dem Arnold Schönberg Chor.
Schließlich gibt es Jacques Offenbachs fantastische Oper "Les Contes d'Hoffmann" ("Hoffmanns Erzählungen") zu erleben. Die Hauptrolle des deutschen Dichters bekleidet in der ersten Spielserie Tenor Kurt Streit, dann die Sopranistin Marlis Petersen in der zweiten.
Die Wiener Symphoniker, geleitet von Marc Minkowski, nehmen sich mit Abroise Thomas' "Hamlet" einer Bearbeitung des Shakespeare-Stoffes aus der französischen Romantik an.
Christof Loy führt Regie bei Gioachino Rossinis „La Donne del Lago", es spielt das ORF Radio-Symphonieorchester Wien unter dem jungen britischen Dirigenten Leo Hussain.
Gleich zwölf Opern sind konzertant zu hören: fünf Mal Georg Friedrich Händel, drei Mal Antonio Vivaldi sowie Werke von Henry Purcell, Antonín Dvořák, Georges Aperghis und Kurt Weill.
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1060 Wien
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