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Strudlhofstiege im neunten Bezirk

Auf Wiens historischen Stiegen

Die Aussichtsterrasse des Stephansdoms erreicht man über 343 Stufen, die des Donauturms über 779. Bei einem Spaziergang durch Wien können Sie noch viele weitere historische Stiegen besichtigen.

Strudlhofstiege im neunten Bezirk Strudlhofstiege
Philosophenstiege in der Hauptuniversität Wien Philosophenstiege in der Hauptuniversität Wien
Ruprechtskirche Ruprechtskirche
Ankeruhr am Hohen Markt Ankeruhr
Außenansicht Aux Gazelles und Rahlstiege Rahlstiege
Fillgradersteige im 6. Bezirk Fillgraderstiege
Blaue Stiege im Schloss Schönbrunn Blaue Stiege im Schloss Schönbrunn

Die wohl berühmteste Stiege Wiens ist die Strudlhofstiege im neunten Bezirk. Sie wurde 1910 erbaut und ist mit ihren geschwungenen Treppen und grünen Geländern ein anmutiges Beispiel des Wiener Jugendstils. Die Anlage erinnert an Peter von Strudl, den Gründer der Akademie der bildenden Künste.
Direkt an der Ringstraße liegt die Hauptuniversität, die von Heinrich von Ferstel zwischen 1873 und 1884 gebaut wurde. Imposant gestaltet sich vor allem das Stiegenhaus. Die dreiarmige, imperiale Philosophenstiege erinnert in ihrer Größe und Aufwändigkeit an eine Palaststiege. Angeblich aus Geldmangel wurde die Juridische Stiege etwas zurückhaltender gestaltet.
Im Ruprechtsviertel im ersten Bezirk, dem ältesten Stadtteil Wiens, sind die römischen Ruinen am Hohen Markt aus der Zeit des Legionslagers Vindobona, die berühmte Ankeruhr, der Vermählungsbrunnen und die Ruprechtskirche, die älteste Kirche Wiens, sehr sehenswert. Zusätzlich befindet sich zwischen Marc-Aurel-Straße und Sterngasse die Herzl-Stiege, benannt nach Theodor Herzl, dem Begründer der Zionistischen Bewegung. Neben der Stiege lagern römische Quadersteine, die in den 1960er Jahren freigelegt und als Fundamentsteine einer römischen Badeanlage identifiziert wurden.
Im sechsten Bezirk kommen Sie gleich an zwei beeindruckenden Stiegenanlagen vorbei. Die Fillgraderstiege ist im secessionistischen Stil gehalten und überwindet einen Teil des Niveau-Unterschieds zwischen Naschmarkt und Mariahilfer Straße. In den Stiegen-Innenräumen befinden sich ein Stehcafé und eine Galerie! Nicht weit davon liegt die dreiarmige Rahlstiege aus dem Jahr 1870.
Ein Schlechtwetter-Tipp für Stiegen-Fans im Schloss Schönbrunn: Werfen Sie unbedingt einen Blick auf die „Blaue Stiege"! Zu Zeiten Josephs I. befand sich an ihrer Stelle ein Speisesaal mit einem himmelblauen Deckenfresko des italienischen Malers Sebastiano Ricci. 1745 erfolgte der Umbau in ein repräsentatives Stiegenhaus. Die Farbe des noch erhaltenen Deckenfreskos gab der Stiege den charakteristischen Namen.

Weitere Informationen:

Historische Stiegen: www.wien.gv.at/verkehr/brueckenbau/historischeanlagen
Hauptuniversität Wien: www.univie.ac.at
Schloss Schönbrunn: www.schoenbrunn.at