
Sehenswerte Ausstellungen und eine der wertvollsten grafischen Sammlungen der Welt.
© WienTourismus/Lois Lammerhuber
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Schon kurz nach seiner Geburt 1433 wird Karl der Kühne zum Ritter des Ordens vom Goldenen Vlies geschlagen. Als Herzog von Burgund erweitert er in zahlreichen Schlachten die Grenzen seines Herrschaftsgebietes und damit seinen Einflussbereich. Sein ausgeprägter Machtwillen und seine militärische Stärke tragen ihm bald den Beinamen „der Kühne" ein.
Er umgibt sich mit wertvollen Tapisserien, edlem Schmuck und goldenen Rüstungen. Denn in dem kriegslüsternen Feldherrn steckt auch ein stilbewusster Fürst, der gerne seine politischen Gegner mit Pracht und Glanz blendet. In seinen Feldzügen gegen die Schweizer verliert er Reichtümer, die unvergleichlich sind („Burgunderbeute"). 1477 kommt Karl der Kühne, nicht ganz 44-jährig, auf dem Schlachtfeld ums Leben. Durch die zuvor eingefädelte Hochzeit seiner einzigen Tochter Maria mit Maximilian I. ebnet er den Habsburgern den Weg zu einem Weltreich: Nur zwei Generationen später regiert Kaiser Karl V. über ein Reich, in dem „die Sonne nie untergeht".
Nach Stationen in Bern und Brügge ist die Schau nun in Wien zu sehen - und zwar beträchtlich erweitert. Unter anderem werden bedeutende Teile der berühmten „ Burgunderbeute " gezeigt. Teile der Ausstellung sind auch in der Schatzkammer zu sehen. Multimedia-Einsatz, Vorträge, Workshops und Vorführungen ergänzen den historischen Einblick.
bis 10.1.2010
www.KarlderKuehne.at
1., Maria-Theresien-Platz
U2: MuseumsQuartier
U3: Volkstheater
Tram D, 1, 2, Bus 2A, 57A: Burgring
Wien-Karte
Gemäldegalerie, Ägyptisch-orientalische Sammlung und Antikensammlung:
täglich, außer Montag,
10 - 18, Do 10 - 21
Münzkabinett: täglich, außer Montag, 10 - 18
Kunstkammer wegen Renovierung geschlossen
www.khm.at
1., Hofburg, Schweizerhof
Tram D, 1, 2, Bus 57A: Burgring
Wien-Karte
Bis 1. Nov. täglich 10 - 18
ab 2. Nov. täglich, außer Dienstag, 10 - 18