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Das Hofmobiliendepot - Möbel Museum Wien widmet dem Möbeldesign der Wiener Moderne zwei Räume in der ständigen Sammlung. Die Zeit um 1900 war ein Wendepunkt in der Designgeschichte. Kurz vor der Jahrhundertwende war der florale Jugendstil bestimmend. Im Hofmobiliendepot sind dazu Stühle von Joseph Maria Olbrich und eine vollständige Wohnungseinrichtung des steirischen Architekten Forabosco zu sehen. Auch Möbel von Otto Wagner sind zu finden; nämlich jene, die der Architekt für die Österreichische Postsparkasse entworfen hat. Darüber hinaus sind ein Schreibtisch und ein Hocker Wagners zu sehen. Vom Wagner-Schüler Josef Hoffmann finden sich ein Bugholzfauteuil und die von der Wiener Werkstätte ausgeführten Möbel für die k. k. Hof- und Staatsdruckerei. Im zweiten Teil der Wiener Moderne sind wertvolle Stücke von Adolf Loos zu bewundern: ein Elefantenrüsseltisch, ein Speisezimmer und ein Stuhl aus dem berühmten Café Museum, in dem Gustav Klimt und seine Zeitgenossen damals gerne verkehrten.
Von 1911 bis zu seinem Tod 1918 benutzte Gustav Klimt eine Villa im 13. Wiener Bezirk als Atelier. Dieses wird revitalisiert und voraussichtlich ab 30. September 2012 wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Klimt nutzte das ursprünglich ohne ersten Stock errichtete Gartenhaus als Atelierraum bzw. Werkstatt während seiner letzten Schaffensperiode. Im Erdgeschoß wird das Atelier anhand zeitgenössischer Beschreibungen und Abbildungen detailgetreu nachgebaut. Im zweiten Raum gibt es eine Dokumentation zu Klimts Leben und zum fernöstlichen Einfluss auf seine Kunst.
Bei Madame Tussauds im Wiener Prater kann man Gustav Klimt "persönlich“ treffen und sich mit der Wachsfigur des Malers fotografieren lassen. Madame Tussauds zeigt internationale und nationale Prominente und historische Figuren.
Dort, wo Klimts berühmte Fakultätsbilder angebracht hätten werden sollen, finden 2012 Führungen in den Großen Festsaal der Universität Wien statt. Die Bilder, die aufgrund ihrer Freizügigkeit für einen Riesenskandal sorgten, sind leider verbrant. Im Rahmen der Führung wird über die Entstehungsgeschichte und Analyse der Bilder hinaus auch ein Überblick über den vielschichtigen Diskurs geboten. Ergänzendes Bildmaterial und zeitgenössische Texte bieten einen spannenden Einblick in den größten Kunstskandal in Wien um 1900.
Termine: 9.6. (13.30 Uhr), 19.6. (15.30 Uhr), 14.7. (13 Uhr), 24.7. (14 Uhr), 2.8. (15 Uhr), 11.8. (13 Uhr)
Dauer: ca. 60 Minuten, Sprache: Deutsch, Preis: € 5,- (ermäßigt € 3,50)
Anmeldung erforderlich
Andreasgasse 7
1070 Wien
www.hofmobiliendepot.at
Blindenhunde erlaubt
90 cm breit und 160 cm tief, Tür 90 cm breit.
Behinderten-WC mit barrierefreiem Zugang vorhanden.
Auf Anfrage Führungen für Gruppen mit blinden und sehbehinderten Menschen sowie für Menschen im Rollstuhl
Sämtliche Bereiche mit Lift erreichbar, Lift für 2. bis 4. Etage.
Hebebühne für mobilitätseingeschränkte Menschen in die 1. Etage: (Türbreite: 83 cm, Kabinentiefe: 117 cm, Kabinenbreite: 75 cm)
Eingang zum Restaurant/Café stufenlos (vom Haupteingang aus)
Riesenradplatz 1
1020 Wien
www.madametussauds.com/wien
Behinderten-WC mit barrierefreiem Zugang vorhanden.
reduzierter Eintrittspreis für Menschen mit Behinderung
Letzter Einlass: 17 Uhr | am 24.12. geschlossen