Der Beethovenfries, das berühmte Wandbild von Gustav Klimt, befindet sich in der Wiener Secession.
© Belvedere Wien (als Leihgabe in der Wiener Secession)
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1862
Geburt am 14. Juli in Baumgarten bei Wien.
1883
Gründung der "Künstler-Compagnie" mit Bruder Ernst Klimt und Franz Matsch.
1886
Beginn der Arbeiten an den Fresken der Stiegenaufgänge des Wiener Burgtheaters mit Ernst Klimt und Franz Matsch (Fertigstellung 1888).
1890
Gustav Klimt, sein Bruder Ernst und Franz Matsch übernehmen die von Hans Makart nicht vollendete Dekoration im Treppenhaus des Kunsthistorischen Museums.
1891
Klimt tritt der Künstlerhausgenossenschaft bei.
1894
Auftrag an Klimt zu den Fakultätsbildern für die Wiener Universität ("Philosophie", "Medizin", "Jurisprudenz"). Klimt gewinnt mit diesen Bildern Preise im Ausland. In Österreich heftig angefeindet, verzichtet er 1905 auf diesen Auftrag.
1897
Klimt tritt aus der Künstlerhausgenossenschaft aus und wird Mitbegründer der Wiener Secession und deren erster Präsident. Er bleibt bis 1905 Mitglied der Secession.
1898
I. und II. Ausstellung der Secession mit Werken Klimts. Sein Bild "Pallas Athene" (heute im Wien Museum) erntet Kritik.
1900
VII. Ausstellung der Secession: Klimt zeigt seine ersten Landschaftsbilder. Auszeichnung des Fakultätsbildes "Philosophie" auf der Weltausstellung in Paris.
1902
Klimt porträtiert Emilie Flöge und geht eine lebenslange Freundschaft mit der Modesalonbesitzerin ein. Das Porträt ist im Wien Museum zu sehen. Bei der XIV. Ausstellung der Secession präsentiert Klimt seinen Beethovenfries, der noch heute dort zu bewundern ist.
1904
Josef Hoffmann erhält den Auftrag, das Palais Stoclet in Brüssel zu bauen. Klimt entwirft dafür den Fries des Speisesaals.
1906
Das Bildnis "Fritza Riedler" ist Klimts erstes quadratisches Porträt der "Goldenen Periode". Es ist heute im Belvedere zu sehen.
1907
Klimt schafft das Gemälde "Adele Bloch-Bauer I", heute eines der teuersten der Welt.
1908
Bei der Eröffnung der "Kunstschau Wien 1908" präsentiert Klimt den "Kuss". Es soll sein bekanntestes Bild werden und ist heute im Belvedere zu sehen.
1911
"Tod und Leben" (heute im Leopold Museum) wird bei der Internationalen Kunstausstellung in Rom mit dem 1. Preis ausgezeichnet.
1918
Klimt stirbt am 6. Februar in Wien nach einem Schlaganfall. Sein Grab ist am Hietzinger Friedhof. Im selben Jahr sterben auch Otto Wagner, Kolo Moser und Egon Schiele.
Quelle: "Gustav Klimt. Die Bilder und Zeichnungen der Sammlung Leopold" von Otto Breicha (Verlag Galerie Welz, Salzburg 1990)