Mehr als 210 Ermäßigungen mit der Wien-Karte um nur 19,90 Euro.
Vor allem die "Erben" der Wiener Werkstätte, die 1932 ihre Pforten schließen musste, sorgen heute noch für Shopping-Vergnügen. Die Wien Products sind eine Vereinigung Wiener Betriebe mit höchsten Qualitätsansprüchen. Wie die Firma Backhausen, die noch heute edelste Stoffe nach historischen Originalentwürfen herstellt. Oder Augarten Porzellan: Hier gibt es hochwertiges Geschirr, das nach Vorlagen von Josef Hoffmann gefertigt wird. Die Wiener Werkstätte inspiriert auch J. & L. Lobmeyr bei der Fertigung ihrer Kristallluster. Genauso wie Woka Lamps Vienna. Die Klassiker-Leuchten werden nach Entwürfen der Wiener Werkstätte in Handarbeit erzeugt. Zur Zeit des Jugendstils war der Werkstoff Zinn hoch im Kurs, der heute noch von Rudolf Chlada bei der Herstellung eleganter Wohnaccessoires verwendet wird. Die Österreichischen Werkstätten bieten Designerschmuck, Glas und Modeaccessoires an. Die Wiener Silber Manufactur bietet eine reiche Auswahl an edlem Tafelsilber. Jugendstilservice gibt es auch bei Jarosinski & Vaugoin. Und Geschmeide findet man bei Frey Wille: Hier ist eindeutig Jugendstilornamentik tonangebend. Der Juwelier Schullin bietet 2012 Ketten, Armreife und Ringe mit Klimt-Motiven an. Die Münze Österreich hat Anfang 2012 eine 50-Euro-Goldmünze mit dem "Porträt Adele Bloch-Bauer I" auf den Markt gebracht. Weitere Münzen mit berühmten Klimt-Motiven folgen bis 2016.
Für Liebhaber von Originalen - sei es von Klimt oder anderen Malern in Wien um 1900 - werden Kunstauktionen in Wien veranstaltet. Das Dorotheum und das Palais Kinsky versteigern mehrmals jährlich wertvolle Exponate aus der Zeit der vorletzten Jahrhundertwende. Natürlich bietet sich auch ein Rundgang durch die Wiener Galerien an, wo man auf Originale stößt. Geheimtipp: Selbst am Flohmarkt am Naschmarkt (jeden Samstag) findet man hin und wieder das eine oder andere Jugendstil-Kleinod.
Auch Gaumenfreuden lehnen sich in der einen oder anderen Art an Klimts Zeit an. Wie zum Beispiel der Veltliner Sekt von Goldeck, dessen Etikett im Jugendstildesign erstrahlt. Die Sektkellerei Schlumberger bietet gar eine "Cuvée Klimt Edition" an. Vom weltberühmten Marmeladenhersteller Staud's erscheint rechtzeitig zum Klimt-Jahr 2012 eine mit Jugendstilsujets auf den Deckeln produzierte Serie seiner famosen Marmeladen. Süßes und Saures liefert Staud's bis nach Japan, in die USA und in die Vereinigten Arabischen Emirate. Zu kaufen gibt es die Delikatessen im Shop am Brunnenmarkt. Für die ganz Süßen gibt's im Wiener Grand Hotel (und online zu bestellen) einen Guglhupf "Gustav Klimt" Edition. Klimts "Kuss" ziert die limitierte Dose, in der die Mehlspeise verwahrt ist. Und die Café-Konditorei-Kette Aida bietet ein eigenes Klimt-Konfekt: den "Gustav Klimt Würfel", ein Tortenkonfekt aus Biskuit mit dunkler Mint-Trüffel-Füllung mit einem Hauch von Zimt und mit edelherbem Schokoladeguss. Klimts "Kuss" ist auch hier auf der stilvollen Designerverpackung mit dem einzigartigen Metallverschluss zu bewundern. Hervorragend ist auch die Gerstner Klimt Torte: Sie besteht aus Nussböden, die mit einer Schokoladen-Oberscreme bedeckt sind. Obendrauf kommt eine Marzipanschicht. Umrahmt ist die Torte mit Pariser Creme und Schokoladenspänen.
Natürlich bieten auch die Shops der Wiener Museen Produkte zu Klimt an - von der Kaffeetasse bis zum Tuch, vom Bleistift bis zum Buch, Kunstpostkarten, Spiele, Schmuck und natürlich auch Reproduktionen der schönsten Klimt-Bilder. Und Swarovski auf der Kärntner Straße wartet mit der Kunstinstallation "Expectation" von Gwenael Nicolas auf: eine Hommage an das gleichnamige Gemälde von Gustav Klimt.