Der Beethovenfries, das berühmte Wandbild von Gustav Klimt, befindet sich in der Wiener Secession.
© Belvedere Wien (als Leihgabe in der Wiener Secession)
Mehr als 210 Ermäßigungen mit der Wien-Karte um nur 19,90 Euro.
Der Schriftzug von Friedrich Schiller oberhalb der "Nackten Wahrheit" steht für kompromisslose, künstlerische Wahrhaftigkeit, ganz im Sinn der Secession. Bahr erwarb die "Nuda Veritas" im Herbst 1900 zu einem Freundschaftspreis. Sie steht für die kontroversiellen Beziehungen zwischen Kunst, Kritik und Publikum.
Hermann Bahr begleitete den Aufbruch der Secessionisten mit großem publizistischem Engagement. Die heftigen Auseinandersetzungen um Klimts Kunstwerke, vor allem um die skandalisierten Fakultätsbilder, konterte er 1902 mit seiner Schrift "Gegen Klimt", einer Zusammenstellung Klimt- und kunstkritischer Schmähungen.
Die Ausstellung versucht den Fragen nachzugehen: Wie findet Klimt zur Gestaltung seiner Allegorie? Welche Traditionen verbinden sich kunsthistorisch und literarisch mit den verschiedenen Elementen dieser frappierenden Darstellung? Gleichzeitig möchte die Schau aber auch zeigen, wie prägend Empörung, Kritik und Enthusiasmus rund um die viel gepriesene Wiener Avantgarde um 1900 für die Rezeption der klassischen Moderne waren und wie aufschlussreich diese Kontroversen für die Gegenwart sein können.
10. Mai - 29. Oktober 2012
Lobkowitzplatz 2
1010 Wien
www.theatermuseum.at
130 cm breit und 150 cm tief, Tür 130 cm breit.
Behinderten-WC mit barrierefreiem Zugang vorhanden.
Rollstuhlleihe nach Voranmeldung (mind. 2 Tage zuvor) möglich, alle Führungen werden auch für Menschen mit besonderen Bedürfnissen angeboten (Tel. +43 1 525 24–5310)
Ausstellungsbereich im Erdgeschoß mit mobiler Rampe, die im Fall vom Personal aufgestellt wird.
Gegensprechanlage bei Haupttor (Portier bzw. Kassa) Personal führt zum Lift, Lift in den 1. Stock, Sammlung im 1. Stock barrierefrei ausgeführt.
Vorstellungen, Führungen und Workshops gegen Voranmeldung