Mehr als 210 Ermäßigungen mit der Wien-Karte um nur 19,90 Euro.
Die U-Bahn-Linien U1, U2 und U3 sind Wiens "Kunst-Linien". Seit mehr als 20 Jahren werden in vielen Stationen Kunstwerke angebracht, um die Haltestellen attraktiver zu gestalten. 1,5 Millionen Menschen frequentieren die U-Bahn-Stationen jeden Tag und kommen so in den Kunstgenuss.
Internationale Künstler wie Ken Lum, Nam June Paik oder Anton Lehmden und österreichische Meister wie Gottfried Kumpf haben Werke zur Verfügung gestellt - von der modernen Installation über Wandmalerei zur Skulptur. Das wohl bekannteste U-Bahn-Werk Wiens ist "Das Werden der Natur" von Anton Lehmden in der U3-Station Volkstheater: Auf drei riesigen Wänden werden Urknall und Entstehung der Natur dargestellt. Vier Millionen Mosaiksteine wurden auf einer Fläche von 360 m² angebracht.
Insgesamt mehr als 20 Kunstwerke können mittlerweile im Wiener Untergrund bewundert werden. Und das nächste Projekt ist schon in Vorbereitung: Bis 2013 wird die Karlsplatz-Passage renoviert und neu gestaltet - mit einer 70 Meter langen Kunstinstallation ...
Neben Kunstprojekten sind in einigen Stationen der U1 und U3 auch Ausgrabungen - teilweise noch aus der Römerzeit - zu sehen. Und manche U-Bahn-Stationen sind Kunstwerke für sich: Wie zum Beispiel die vom Stararchitekten Otto Wagner um 1900 entworfenen U4- und U6-Stationen.
Infos zu Kunst & Kultur in der Wiener U-Bahn
Buch-Tipp:
"Wiener U-Bahn-Kunst. Moderne Kunstwerke. Archäologische Funde. Zeitlose Architektur"
hg. von den Wiener Linien, Wien 2011