Mehr als 210 Ermäßigungen mit der Wien-Karte um nur 19,90 Euro.
Da wäre einmal Hans Holleins archäologisches Fenster am Michaelerplatz, einst Kreuzungspunkt der Limesstraße. Als sich das römische Imperium bis an die Donau ausbreitete, entstand entlang des Flusses eine Befestigungslinie, der Donaulimes. Die Limesstraße verband die römischen Kastelle und Legionslager, etwa Vindobona mit Klosterneuburg oder mit Carnuntum.
Unter dem Straßenpflaster des Hohen Marktes konnten Reste römischer Offiziersquartiere identifiziert werden, die Funde Am Hof als Teile des Lagerhauptkanals. Eine nähere Vorstellung davon, wie es im Legionslager Vindobona ausgesehen haben könnte, gibt eine digitale Rekonstruktion auf CD oder DVD: Reise in das antike Wien, erarbeitet von Wiener Stadtarchäologie und Wien-Museum.
Die Spuren von Vindobona sind bei weitem nicht alles, was Wien für Liebhaber der Antike zu bieten hat. Die vor kurzem wiedereröffnete neu gestaltete Antikensammlung des Kunsthistorischen Museums umfasst Skulpturen, Vasen, geschnittene Steine (Gemmen und Kameen), Schmuck, Goldschmiedearbeiten und vieles mehr. Der Führer „Meisterwerke der Antikensammlung“ ist über den Online-Shop des Kunsthistorischen Museums erhältlich. (ca. 24 € plus Versandkosten)
Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts graben österreichischen Archäologen die Ruinen von Ephesos aus. Ephesos (heute Türkei) verdankt seine Bekanntheit dem Tempel der Artemis, der als eines der sieben Weltwunder der Antike gilt. Im Wiener Ephesos-Museum in der Neuen (Hof)Burg sind die österreichischen Grabungsfunde effektvoll im Ambiente neobarocker Rauminszenierung präsentiert.
Für eine Stärkung bietet sich das Restaurant Limes am Hohen Markt an, nahe den einstigen römischen Offiziersquartieren gelegen. Leider nur noch antiquarisch ist der von H. C. Artmann ins Wienerische übersetzte Asterix-Band „Da Legionäa“ erhältlich.