1304 bis 1340 entstand mit dem Albertinischen Hallenchor der erste Teil des gotischen Neubaus; Herzog Rudolf IV. von Habsburg, genannt der Stifter, legte 1359 den Grundstein zum spätgotischen Erweiterungsbau: neues, vergrößertes Langhaus, gotische Türme. Der Südturm, das 136,7 m hohe und von den Wienern "Steffl" genannte Wahrzeichen der Stadt, wurde 1433 fertiggestellt.
Nach 1511 wurde die Arbeit am Nordturm eingestellt, der unfertige gotische Turm (68,3 m hoch) erhielt 1556 bis 1578 einen Abschluß im Renaissancestil. Die daraus resultierende frappante Asymmetrie der Türme gibt dem Stephansdom sein charakteristisches Aussehen.Im 17. und 18. Jh. wurde der Dom mit barocken Altären ausgestattet; das Hochaltarbild zeigt die Steinigung des Heiligen Stephan, des ersten Märtyrers der Christenheit und Namenspatrons der Kirche. weiter
Wegen Renovierungsarbeiten ist die Sicht vom Südturm eingeschränkt.