An Elisabeths Wohn- und Schlafzimmer - die attraktive Kaiserin schlief, um ihre gerade Körperhaltung zu bewahren, immer ohne Kopfpolster - schließt das Toilette- und Turnzimmer der Monarchin an: An Ringen und Sprossenwand absolvierte Sisi, um ihre Wespentaille zu erhalten, zum Entsetzen des Wiener Hofes ein exzessives Workoutprogramm. Besonders stolz war die Gattin Kaiser Franz Josephs I. auf ihr fersenlanges Haar, das täglich stundenlang gebürstet und zu kunstvollen Frisuren geflochten wurde.
Den Körperkult setzte Elisabeth, "eine der schönsten Frauen ihrer Zeit", in ihrem Badezimmer fort: Sie schätzte das lange, eiskalte Wannenbad, ließ ihre Zinkwanne aber immerhin mit flauschigen Badetüchern auslegen... Auch Sisis Porzellantoilette (bereits mit Fließwasser!) kann bestaunt werden. Träumen konnte die bildhübsche First Lady in den farbenprächtigen "Berglzimmern": Johann Bergl hatte sie um 1760 mit exotischen Pflanzen und Tieren ausgemalt. Und im Großen Salon empfing die "Kaiserin wider Willen" einst ihre Besucher.
Hofburg
1010 Wien
www.hofburg-wien.at
Blindenhunde erlaubt
157 cm breit und 160 cm tief, Tür 94 cm breit.
Behinderten-WC mit barrierefreiem Zugang vorhanden.
Zugang zu den Ausstellungsräumen: 1. Obergeschoß ist mit dem Lift zu erreichen.
Zugang zum Restaurant/Café: 1 Stufe.
Eingang unter Michaelerkuppel
U1, U3: Stephansplatz, U3: Herrengasse
Ausstellung im Hofmobiliendepot.Möbel Museum Wien:
"Sissi im Film - Möbel einer Kaiserin"