Sachertorte
© Österreich Werbung/Harald Eisenberger

Süßes aus den Wiener Hotels

Die berühmtesten Wiener Kaffeehäuser verdanken ihren Ruf nicht nur ihrem einzigartigen Ambiente, sondern auch ihren gleichnamigen Torten. Auch Hoteltorten haben in Wien eine lange Geschichte. Viele Nobelherbergen servieren ihre eigenen Kreationen, das Rezept ist bei allen ein streng gehütetes Geheimnis.

Die berühmteste Torte der Welt

Was ihren Bekanntheitsgrad betrifft, ist die Sacher-Torte unangefochten die Nummer eins. Am besten schmeckt die bekannteste Torte der Welt dort, wo es das Original gibt: im noblen Hotel Sacher in Wien. Jährlich werden in Handarbeit 360.000 Original Sacher-Torten produziert. Ein Drittel davon wird im Hotel und dem dortigen Café Sacher vernascht. Erfunden hat die Torte 1832 der damals erst 16-jährige Küchengehilfe Franz Sacher. Er sprang kurzfristig für den erkrankten Küchenchef ein, der ein Dessert für den Fürsten Metternich kreieren sollte. Heute zählt die Sacher-Torte zu den berühmtesten Torten der Welt und schmeckt am besten mit einer Portion Schlagobers. Verschickt wird sie übrigens auch in die ganze Welt.

Torte oder Konfekt? Das ist hier die Frage!

Auch das noble Hotel Imperial bietet eine Haustorte an. Die Imperial-Torte wurde der Legende nach 1873 anlässlich der Hoteleröffnung zu Ehren von Kaiser Franz Joseph I. erfunden. Wobei die Imperial-Torte streng genommen eigentlich ein Konfekt ist – wenn auch ein ziemlich großes. Luftig geschlagene Schokoladencreme wird schichtenweise zwischen zarte Mandelblätter gefüllt, feinstes Marzipan umhüllt die Imperial-Torte und zum Abschluss erhält sie eine Glasur aus Schokolade. Standesgemäß wird die Torte im Café Imperial an der Wiener Ringstraße verzehrt. Die Torte gibt es auch in den Geschmacksrichtungen "Schwarze Orange" und "Feine Himbeere". Weltweiter Versand ist hier ebenfalls selbstverständlich. www.imperialtorte.com

Des Kaisers liebstes Frühstück

Das Grand Hotel Wien wiederum ist für seinen Guglhupf bekannt. Der Guglhupf ist ein typisches Stück der Wiener Backtradition und war schon bei Kaiser Franz Joseph sehr beliebt, vor allem als Frühstück. Im Grand Hotel wird der Guglhupf nach einem alten Originalrezept gebacken, ein mit Zimt verfeinerter Marmorguglhupf mit Mandelplättchen in der Hülle. Der Grand Guglhupf ist ein beliebtes Mitbringsel aus dem Hotel und wird mit seiner hübschen Verpackung auch in alle Welt geliefert.

Die jüngsten Hotel-Kreationen

Eine weniger lange Tradition hat die Otto-Torte des Hotel Altstadt. Die hauseigene Torte wurde hier gleich nach dem Hotelgründer Otto E. Wiesenthal benannt. Die Otto-Torte, die man im Hotel genießen und als Take-Away kaufen kann, stammt aus der Manufaktur von Veronika Fischer und ist eine himmlische Bitterschokoladentorte ohne Mehl. Jeder Hotelgast, der Geburtstag hat, wird mit der Otto-Torte überrascht.

Der Domspitz ist die Signature-Süßspeise im Do&Co Hotel im Haas Haus und ebenfalls eine jüngere Erfindung. Das Hotel liegt direkt gegenüber vom Wiener Stephansdom, daher auch der Name der süßen Köstlichkeit. Die Dreiecksform des Domspitzes symbolisiert eine Dachschindel des Stephansdoms. Mohn, Powidl, Walnüsse, ein Schuss Rum und feinste Schokoladenglasur sind das Geheimnis. Der Domspitz wurde anlässlich der Hoteleröffnung im Jahr 1990 erschaffen.

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