Mundschutz von Superated
© Superated

Wiener Masken mit Stil

Wiener Designer arbeiten derzeit an ungewohnten Modellen: Neben Kleidern, Hosen und Röcken werden Gesichtsmasken geschneidert – eine Reaktion auf die aktuelle Corona-Krise. Denn bekanntlich ist das Betreten von Geschäften, Märkten und öffentlichen Verkehrsmitteln in diesen Tagen nur mit Mund-Nasen-Schutz erlaubt. Das kann eine Einmal-Maske sein, ein Schal oder ein Tuch, aber auch ein schickes Stoffteil, wie es nun mehrere Wiener Designer fertigen. 

Bei diesem Mund-Nasen-Schutz (MNS) aus Stoff handelt es sich nicht um medizinische Atemschutzmasken, die den Träger selbst vor einer Infektion schützen. Der MNS hingegen soll das Risiko einer Erregerübertragung auf andere Personen reduzieren helfen, was eine solidarische Geste ist: Mein Schutz schützt dich, dein Schutz schützt mich. MNS aus Stoff trägt auch zur Müllreduzierung bei, denn er kann bei 60 Grad gewaschen und wiederverwendet werden. 

Der Samstag Shop verkauft nun neben international erfolgreichen jungen österreichischen Designern wie superated oder House of the very Island‘s selbstgefertigte MNS aus cool bedruckten Baumwollstoffen. Ferrari Zöchling, das 2013 gegründete Label der jungen Modedesignerin Romana Zöchling, hat „protect others wear masks“ aus doppellagiger Baumwolle im Programm. Die Wiener Hutmanufaktur Mühlbauer widmet sich in Corona-Zeiten auch der Bedeckung von Mund und Nase und stellt schicke Masken aus weichem Baumwollstoff in mehreren Farben her. Die Wiener Modedesignerin Michel Mayer, Spezialistin für raffinierte Schnitte, hat einen MNS in Netzoptik kreiert. Bei der NMS-Produktion dabei sind unter anderem auch das Label Wendy Jim, das seit den 1990er-Jahren ein internationales Aushängeschild der Wiener Modeszene ist, Callisti, Said the Fox, Juergen Christian Hoerl, Urban Tool  und viele mehr. 

Die Wiener Modedesignerin Brigitte Huber fertigt MNS für einen ganz besonderen Zweck. Sie ist die Urenkelin von Gustav Klimt und will damit die Klimt-Villa finanziell unterstützen, die das letzte Atelier des berühmten Jugendstil-Malers beherbergt. Die Klimt-Villa im 13. Bezirk erhält nach eigenen Angaben keine finanzielle Unterstützung aus öffentlicher Hand und ist von der behördlichen Schließung Mitte März 2020, die die Ausbreitung des COVID-19-Virus eindämmen soll, besonders hart getroffen. Die „Klimt-Masken“ bestehen aus einem Baumwoll-Leinen-Material, sind im Blau des Malerkittels von Gustav Klimt gehalten und mit einem zarten Jugendstil-Ornament von Hand bestickt. Sie können auf der Website der Klimt-Villa bestellt werden.

Samstag-Shop

Margaretenstraße 46, 1040 Wien
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Ferrari Zöchling

Kirchengasse 27/4, 1070 Wien
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Mühlbauer Hutmanufaktur

Seilergasse 10, 1010 Wien
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Mühlbauer Hutmanufaktur

Neubaugasse 34, 1070 Wien
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Michel Mayer

Singerstraße 7 , 1010 Wien
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Callisti

Weihburggasse 20, 1010 Wien
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