Urania Kino
© Alexi Pelekanos

Film ab!

Jedes Jahr bringt die Viennale aktuelle Filme verschiedenster Genres aus aller Welt nach Wien. Darunter unbekannte und ungewöhnliche Entdeckungen, aber auch große Filme, die bereits internationale Premieren gefeiert haben. Etwa das Drama "First Cow" von Kelly Reichardt, eine Dokumentation über den kubanischen Musiker "El Gran Fellove", dem ersten Film des Schauspielers Matt Dillon, oder der bei der diesjährigen Berlinale ausgezeichnete Film "Never Rarely Sometimes Always" von Eliza Hittman. Der Eröffnungsfilm "Miss Marx" ist ein spannendes Portrait über die jüngste Tochter des Ökonomen Karl Marx. Auch der neue Film "Ete 85" von Starregisseur Francois Ozon ist auf der Viennale zu sehen.

Angesichts der aktuellen Lage widmet sich heuer ein Schwerpunkt dem Thema Distanz und Nähe. "Nomery" von Oleg Sentsov ist eine Allegorie auf den Totalitarismus. Der Dokumentarfilm "Intimate Distances" von Phillip Warnell überschreitet unsichtbare Grenzen in einer Großstadt. Und Kamal Aljafari richtet in seinem Film "An Unusal Summer" den Blick über eine Überwachungskamera nach draußen.

Auch das österreichische Kino ist vertreten, u.a. mit dem beim Sundance-Festival prämierten Film "Epicentro" von Hubert Sauper und "Aufzeichnungen aus der Unterwelt" über die Wiener Unterwelt der 1960er. Kino "Made in Austria" steht auch bei der Reihe "Austrian Days" am Programm. Wegen der Covid-bedingten Absage des Grazer Filmfestivals Diagonale im Frühjahr werden nun in einer Kooperation mit der Viennale ausgewählte Filme auf die Leinwand gebracht.

Das Festival unternimmt heuer auch eine Reise durch das filmische Werk des deutschen Film- und Theaterregisseurs Christoph Schlingensief und setzt die Werke des serbischen Regisseurs Želimir Žilnik in Szene, einem der bedeutendsten, politisch engagierten Filmemacher Europas. Gemeinsam mit dem Filmarchiv Austria widmet sich die Viennale darüber hinaus dem österreichischen Kino der 1970er, die zu den freisten, mutigsten und experimentierfreudigsten Jahren der heimischen Filmgeschichte zählen. Die Viennale ist dieses Jahr ein Festival der Synergien und Kollaborationen.

Covid-19-Sicherheitsmaßnahmen

Damit die Sicherheit des Publikums gewährleistet und die Abstandsregeln eingehalten werden können, wird das Festival auf noch mehr Kinos verteilt stattfinden. Die Maßnahmen sehen einen Abstand zwischen den Sitzen, eine fixe Sitzplatzzuweisung und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in allen Kinobereichen (auch am Sitzplatz) vor.

Viennale

22.10.-1.11.2020
Diverse Kinos in Wien
Das vollständige Viennale-Programm ist ab 13. Oktober online:
www.viennale.at
Vorverkauf ab 17. Oktober 2020

 

Mit Vienna Now in die Filmstadt Wien

Spannende Locations: Wien begeistert Cineasten und Fimschaffende. Eine Entdeckungstour ...

Teilen, bewerten und Feedback
Artikel bewerten
Artikel weiterempfehlen

Mit * gekennzeichnete Felder sind verpflichtend.
Die angegebenen Daten und E-Mail-Adressen werden nicht gespeichert oder weiterverwendet.

Von
an
Feedback an die wien.info Redaktion

Mit * gekennzeichnete Felder sind verpflichtend.

Anrede *