Konzerttechniker Charly Brandl bereitet einen Bösendorfer-Flügel für ein Konzert vor
© L. Bösendorfer Klavierfabrik / Staudinger + Franke

Klaviermanufaktur Bösendorfer

Musik und Klang in Perfektion: Dafür steht Wien. Hier waren und sind nicht nur weltberühmte Musiker zuhause, hier produzieren auch Instrumentenbauer das Werkzeug, mit dem die besten Klangerlebnisse überhaupt erst ermöglicht werden.

Den größten Namen hat wohl Bösendorfer, die mit fast 200 Jahren älteste Klaviermanufaktur im Premiumsegment. In über einem Jahr Arbeitszeit entsteht in Handarbeit ein Instrument mit dem einzigartig lebendigen und brillanten Bösendorfer-Klang.

Das Geheimnis des Klangs

Produziert werden pro Jahr nur 300 Klaviere in Wiener Neustadt, rund 48 Kilometer außerhalb Wiens – doch „produziert“ ist das falsche Wort: 120 klavierbesessene Handwerker formen jedes einzelne Instrument persönlich, mit Liebe zum Detail. Schon die Lehrlinge erhalten hier Klavierunterricht. Jeder Mitarbeiter ist Teil dieser musikalischen Welt – und das hört man den Instrumenten an.

Werfen Sie einen Blick ins Innere!

Neben viel Liebe und Leidenschaft spielt ein Baum eine tragende Rolle: die heimische Fichte. Die Jahreszeiten, Sonne, Wind und Kälte lassen ihr Holz sanft reifen. Es trocknet dann bis zu fünf Jahre im Freien, bevor es nach dem einzigartigen, von Bösendorfer entwickelten Resonanzkastenprinzip verarbeitet wird: Ausgangspunkt und Zentrum des Bauplans ist der immaterielle Klang. Bösendorfer konstruiert das Instrument „um den Klang herum“ – für  einen unverwechselbaren, magischen Auftritt.

Jedes Instrument ist so individuell wie sein künftiger Besitzer – der seinen Wünschen punkto Farbe, Furnier, Initialen oder persönlicher Widmung freien Lauf lassen kann. Er bekommt ein vollendetes Unikat der Klavierbaukunst.

Wiener Stadtsalon

Die Besten spielen und spielten Bösendorfer, von Duke Ellington bis Oscar Peterson, von den Beatles bis Bernstein, von Liszt bis Gulda, von Michael Jackson bis Tori Amos. Startenor Plácido Domingo nimmt sich diesen Klavierklang als Vorbild: „Einige Pianisten versuchen wie ein Sänger zu klingen. Ich hingegen versuche wie ein Bösendorfer zu klingen.“

Das Verkaufslokal – der Bösendorfer Salon und Flagship-Store – befindet sich seit 1914 im Gebäude des Musikvereins, wo Wiens musikalisches Herz schlägt. Einen Bösendorfer hier anzuspielen, heißt den Klang zu berühren. Den man nie wieder vergisst.

Text: Susanna Burger

 

 

Bösendorfer Salon

Bösendorferstraße 12/Canovagasse 4, 1010 Wien
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