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John Cage, 1967
© Courtesy of John Cage Trust

Wien Modern

34 Spieltage und 30 Spielstätten hat das Festival Wien Modern in seiner 31. Ausgabe zu bieten. 1988 wurde es von Claudio Abbado gegründet. Auf dem Programm stehen rund 80 Ur- und Erstaufführungen. Zu hören und zu sehen ist das alles nicht nur auf den Bühnen der Stadt, sondern auch in Universitäten und im Kaffeehaus.

Musikalische Drahtseilakte

Wien Modern lädt heuer die Komponisten und Interpreten unter dem Thema "Sicherheit" zu unterschiedlichsten Grenzgängen und musikalischen Drahtseilakten ein. Die Besucher erleben spannende Momente, wenn die Musiker an Grenzen gehen, die Komfortzone verlassen, Fehler riskieren, virtuos improvisieren, die Augen schließen und einige kostbare Augenblicke lang Unmögliches möglich werden lassen.

"Je schöner etwas ist, desto riskanter ist es", sagte Nikolaus Harnoncourt, "ganz knapp neben der höchst erreichbaren Schönheit ist der Abgrund – und der Absturz. Dort haben wir uns hinzubegeben, wir haben nicht in der Sicherheitszone herumzuwursteln."

Diese Aufforderung nehmen die Künstler im Programm von Wien Modern 2018 beim Wort. Die besten Wiener Orchester sind dabei: Die Wiener Philharmoniker eröffnen das Festival mit einem Konzert ganz ohne Dirigent, die Wiener Symphoniker präsentieren das Programm "Panic" und das ORF Radio-Symphonieorchester Wien widmet sich "Chaos und Extase".

Als gewichtigste Produktion des Festivals wird Olga Neuwirths großes Video-Konzert-Installations-Theater The Outcast komplett neu auf die Bühne gebracht – zu ihrem 50. Geburtstag. Musikfreunde können sich freuen auf Kompositionen von u. a. John Cage, Arnold Schönberg, Johannes Maria Staud, Harrison Birtwistle, Iannis Xenakis, Helmut Lachenmann, Alexander Skrjabin und Friedrich Cerha.

Wien Modern 31

28.10.–30.11.2018
30 verschiedene Spielstätten
www.wienmodern.at

Olga Neuwirth, Wien Modern 2018

Olga Neuwirth

© Lukas Beck
Julia Purgina, Wien Modern 2018

Julia Purgina

© nafezrerhuf.com
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