Hans Werner Henze, Che Guevara

Wien Modern 30

32 Spieltage und 26 Spielstätten hat das Festival Wien Modern in seinem Jubiläumsjahr 2017 zu bieten. 1988 wurde es von Claudio Abbado gegründet. Auf dem Programm stehen 48 Produktionen und 90 Veranstaltungen, in denen neben Musik auch Film, Video, Malerei, Fotografie und Multimedia eine Rolle spielen. Zu hören und zu sehen ist das alles nicht nur auf den Bühnen der Stadt, sondern auch in Museen, Galerien und im Kino.

Musik malt Bilder im Kopf

Den Auftakt des Festivals mit den Wiener Symphonikern bildet am 31. Oktober der Stummfilm "J’accuse" (Abel Gance 1919) mit Orchestermusik und Elektronik von Philippe Schoeller. Das Eröffnungskonzert mit dem RSO Wien am 2. November widmet sich einem erschreckend aktuellen Thema: Das "Floß der Medusa" (Hans Werner Henze) erinnert an die 140 Menschen, die 1816 vor der mauretanischen Küste ums Leben kamen.

Beim Claudio Abbado Konzert am 4. November präsentiert ein neues Orchester aus Wien und Paris Ur- und Erstaufführungen von Iris ter Schiphorst, Georges Aperghis und Hugues Dufourt. Ein Schwerpunktthema von Wien Modern ist der französischen Gegenwartsmusik gewidmet, der Musique spectrale und der Musique concrète.

Das junge Publikum wird mit Workshops und Performances angesprochen, die mit Dschungel Wien und dem ZOOM Kindermuseum entstanden sind. Neben dem Generalpass, der Zugang zu 44 der 48 Produktionen bietet, gibt es 2017 auch zwei ermäßigte Pakete mit 4 bzw. 5 Veranstaltungen ("French Touch" & "Ganz großes Kino").

Wien Modern 30

31.10.–01.12.2017
26 verschiedene Spielstätten
www.wienmodern.at

Noche de los muertos, Wien Modern

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