Klaus Lang
© Markus Sepperer

Wien Modern

Wien Modern lädt mit außergewöhnlichen Hörmomenten und immersiven Klangräumen zum Eintauchen in eine Welt neuer Tonsysteme, radikal getunter Farbpaletten und besonderer Musikinstrumente.

Auf zur Neuen Musik

Vielleicht wissen Neue-Musik-Neulinge anfangs nicht so recht, wie sie es halten sollen mit diesen unerwarteten, nicht einzuordnenden Unter-, Ober-, Zwischen und Nebentönen, die so gar nicht dem klassischen, gelernten Harmonie-Ideal entsprechen. Vielleicht kommen die Mutigen aber auf den Geschmack. Das diesjährige Festival-Motto „Stimmung“ spiegelt jedenfalls das Wesen von Musik wider. Auf der Suche nach dem gemeinsamen Ton schafft Musik Stimmung, auch im Sinn von Atmosphäre. Beim Greifen nach feinen Zwischentönen findet sie überraschende, berührend schöne Alternativen zu den erstarrten Rastern der Vergangenheit.

Die experimentellen Wiener Instrumentenbauer Paul Skrepek und Andreas Platzer.

"Skrepek + Platzer: Die Maschine." Die experimentellen Wiener Instrumentenbauer Paul Skrepek und Andreas Platzer transportieren ihr gesammeltes Werk erstmals ins Wiener Konzerthaus, auf den Halbstock der Feststiege. Rund um eine Beethoven-Büste.

© Markus Sepperer
Porträt der Komponistin Chaya Czernowin

Chaya Czernowin: Ihr Werk "Fast Darkness" kommt am 13.11. im Porgy & Bess zur Uraufführung.

 

© Christopher McIntosh

Kultur mit Abstand

Wien Modern hat 32 Tage Zeit, um die Vielfalt und Kraft der aktuellen Kunstformen der Musik spürbar werden zu lassen. Zu erleben ist das alles zwischen Liesing und Krieau an 32 Spielstätten, großen wie kleinen. – In die halt weniger Babyelefanten reinpassen. Corona-mäßig adaptiert sind natürlich alle Locations.

Von der Riesenorgel zum Klangbad

Unter den Programmhöhepunkten: Edu Haubensaks elf Klaviere im ausgeräumten Großen Saal des Wiener Konzerthauses (31.10.), zwei Tage der offenen Tür in Ateliers für experimentellen Instrumentenbau (7./8.11.), ein virtueller Kopfhörraum von Fennesz (17.-21.11.), Klaus Langs Riesenorgelkonzert für die weit auseinandersitzenden Wiener Symphoniker im Stephansdom (19.11.), die Verwandlung des Kunsthistorischen Museums in ein begehbares Klangbad mit Idealabstand nicht unter zwei Meter (28.11.). Vieles, vieles mehr auf www.wienmodern.at

Wien Modern 33

29.10.–29.11.2020
32 verschiedene Spielstätten in 9 Wiener Bezirken
Reservierungspflicht für alle Veranstaltungen
www.wienmodern.at

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