Wiener Klangstil
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Stars von morgen an der besten Musik-Uni

Im Fach Musik und darstellende Kunst ist die mdw internationaler Spitzenreiter: Das belegt das QS-World-University-Ranking 2019. Gemeinsam mit der Juilliard School for Dance, Drama and Music in New York City landete die mdw auf Platz 1. Ben Sowter, Forschungsdirektor bei QS, begründet die Top-Platzierung so: "In diesem Jahr kann sich keine im Bereich Musik und darstellende Kunst tätige Universität auf ein höheres Ansehen beim akademischen Fachpersonal dieses Bereichs berufen als die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien."

Kein Wunder, denn: An der mdw sind Leidenschaft und Perfektion zuhause - damit sind die künstlerischen Höchstleistungen gewährleistet, für die diese weltberühmte Institution steht. Die Musikstadt Wien hat hier ihren Hot Spot, hier werden musikalische Talente aus aller Welt perfekt ausgebildet. Wer hier die Aufnahmeprüfung schafft, hat bereits 10.000 intensive Stunden mit seinem Instrument verbracht und verfügt über außergewöhnliches Können. Das wird mit Unterstützung der besten Lehrenden bis zum höchsten Level verfeinert. Nicht wenige stehen dann an der absoluten Weltspitze. Zu den Absolventen und ehemaligen Studierenden zählen etwa Alfred Brendel, Friedrich Gulda, Angelika Kirchschlager, Elisabeth Kulman, Gustav Mahler, Zubin Mehta, Birgit Minichmayr, Heinrich Schiff und Mitsuko Uchida.

Bemerkenswert: Die mdw zählt mit 1.300 Veranstaltungen jährlich zu den größten Kulturveranstaltern; zudem sind die Stars von morgen günstig oder sogar gratis zu hören. - Ein Tipp für Musikfreunde, die auf Nicht-Alltägliches Wert legen.

Ausstellungen im exil.arte

Das exil.arte Zentrum für verfolgte Musik gehört zur Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Seinen Standort hat es in bester musikalischer Nachbarschaft: im selben Gebäude mit dem Akademietheater, zwischen dem Wiener Konzerthaus und dem Arnold Schönberg Center. Es widmet sich der Rezeption, Erforschung, Bewahrung und Präsentation der Werke österreichischer Komponisten, Interpreten sowie Musikforscher, die im Dritten Reich als 'entartet' galten.

Thomas Angyan, 32 Jahre lang der Intendant der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, bringt es auf den Punkt:

"Der Verein exil.arte lässt verstummte Stimmen wieder sprechen und bringt gewaltsam zum Verstummen Gebrachtes wieder an unser Ohr – und damit auch an unser Herz."

Die Dauerausstellung "Wenn ich komponiere, bin ich wieder in Wien" widmet sich über 50 bewegenden Schicksalen, darunter jenen von Alma Rose (sie leitete das "Mädchenorchester" im KZ Auschwitz), Walter Arlen (Musikkritiker der LA Times, Komponist) und Erich Wolfgang Korngold (er beeinflusste die Hollywood-Filmmusik maßgeblich).

mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

Anton-von-Webern-Platz 1, 1030 Wien
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exil.arte Zentrum für verfolgte Musik

Lothringerstraße 18, 1030 Wien
  • Anmerkungen

    • Zentrum für verfolgte Musik der mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

  • Preise

    • Eintritt frei
  • Öffnungszeiten

    • Siehe aktuell auf https://exilarte.org
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