Chopin-Denkmal im Schweizergarten, von Krzysztof M. Bednarski

Chopin und Wien

Im Schweizergarten, in der Nähe von Schloss Belvedere, erinnert nun das 2,4 Meter hohe Denkmal des polnischen Künstlers Krzysztof M. Bednarski (geb. 1953) an Chopins Wiener Zeit. In der Art eines Scherenschnitts zeigt es die Silhouette des Komponistenkopfes, welche mit Löchern durchbrochen ist, die an Klaviertasten erinnern. Dahinter steigt ein großer Vogel in den Himmel auf.

Das Denkmal bezieht aus der symbolischen "blauen Note", die die französische Schriftstellerin (und auch seine Geliebte) George Sand in der Musik Chopins erkannte, seinen Namen: "La Note Bleue".

Chopin in Wien

In Chopins Leben (1810-1849) spielten drei Städte eine herausragende Rolle: In Warschau wurde er als Wunderkind entdeckt, in Paris lebte er bis zu seinem Tode und in Wien verbrachte er etwa neun Monate. Es waren beinahe 30 Werke, die er hier aufführte oder komponierte.

Erstmals schickten ihn seine Eltern und sein Lehrer 1829 für drei Wochen nach Wien, um seine künstlerischen Erfahrungen zu erweitern. Im November 1830 kam er voller Optimismus ein zweites Mal nach Wien. Aus politischen Gründen konnte Chopin in acht Monaten nur ein einziges Mal auftreten. Enttäuscht verließ er am 20. Juli 1831 Wien in Richtung Paris.

Chopin-Skulptur "La Note Bleue"

Schweizergarten
1030 Wien
Infos zum Schweizergarten und Denkmal

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