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Mozart in Wien

Mozart-Fans können den Spuren des Genies in Wien folgen - von Schloss Schönbrunn über den Stephansdom bis zum Mozarthaus Vienna, einer Erlebniswelt mit Amadeus‘ original erhaltener Wohnung.

Wiener Mozart-Orte

Johannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus Mozart wurde am 27. Jänner 1756 in Salzburg geboren. Mit fünf Jahren schrieb er seine erste Komposition. Bei einer Wien-Reise 1762 durften die Mozart-Kinder im Spiegelsaal von Schloss Schönbrunn vor Maria Theresia musizieren. Nach dem Konzert hüpfte Wolferl der Monarchin auf den Schoß, umarmte und küsste sie. Das Wunderkind war Stadtgespräch.

1768 gewährte Maria Theresia dem Zwölfjährigen eine zweistündige Audienz in der Hofburg, der Residenz der Habsburger. Und im Herbst 1781 gab Mozart ebendort zu Ehren des Herzogs von Württemberg ein Konzert. Den Weihnachtsabend desselben Jahres verbrachte er mit Kaiser Joseph II., Maria Theresias Sohn, in den Kaiserappartements.

Sein eigener Herr

1781 wohnte der 25-jährige Mozart einige Wochen im Haus des Deutschen Ritterordens in Wien - im Gefolge seines Dienstgebers, des Salzburger Erzbischofs. Hier beschloss er, ab sofort selbständig zu sein und wurde ungnädig entlassen. Mozart blieb in Wien und arbeitete als frei schaffender Künstler, mit Kompositionsaufträgen und Klavierunterricht.

Im gotischen Stephansdom heiratete Mozart 1782 Constanze Weber. Das Paar stürzte sich ins musikalische und gesellschaftliche Leben Wiens, wurde Eltern von sechs Kindern (von denen nur zwei das Babyalter überlebten) und blieb trotz mancher Affäre bis zu Mozarts Tod zusammen.

„Wenn ich all die heiraten müsste, mit denen ich gespaßt habe, so müsste ich leicht 200 Frauen haben.“

Mozart spielte 1786 bei den als "Sonntagsakademien" bezeichneten Konzerten im Prunksaal der heutigen Nationalbibliothek am Piano und sang.

In der Orangerie von Schloss Schönbrunn fand 1786 auf Wunsch von Joseph II. ein "musikalischer Wettstreit" zwischen Mozart und Hofkapellmeister Antonio Salieri statt. Der Kaiser gab Salieri den Vorzug.

Um 1790 war Mozart schließlich am Höhepunkt seiner Karriere: "Così fan tutte" wurde uraufgeführt, 1791 folgten "La Clemenza di Tito" und "Die Zauberflöte". Während der Arbeit am Requiem erkrankte Mozart schwer. Er starb am 5. Dezember 1791 im Alter von 35 Jahren. Sein Leichnam wurde dort eingesegnet, wo er geheiratet hat: im Stephansdom.

Auf dem stimmungsvollen Friedhof St. Marx fand Mozart seine letzte Ruhestätte: nach Art der Zeit in einem Schachtgrab ohne Grabkreuz gemeinsam mit weiteren Toten. Trotzdem unvergessen, und ein Star für die Ewigkeit.

Weitere Mozart-Tipps

  • Individueller Stadtspaziergang "Mozart – Auf den Spuren des Genies" von Tita Büttner: Downloaden und Ausdrucken. Erkunden Sie in Ihrem eigenen Tempo Mozarts Wien. Mit detailreichen biographischen Bezügen, Anekdoten und Wegbeschreibung.
  • Haus der Musik: Wiens Klangmuseum bietet einen interaktiven Zugang zur Welt der Klänge, aber auch speziell zu Mozart – mit Mozart-Hologramm und den Installationen "Namadeus" und "Facing Mozart".
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