Wiener Staatsoper, innen
© WienTourismus/Paul Bauer

Go opera!

In Zeiten vor Corona haben bereits 280.000 kunstinteressierte Menschen pro Jahr die Wiener Staatsoper zum Architektur- und Kunst-Schauen besucht. Das Haus und seine Hallen sind ein bedeutendes Denkmal eines knappen Jahrhunderts österreichischer Architekturgeschichte, zahlreiche Kunstschätze warten auf Bewunderer.

Historismus und 50er-Jahre

Gleich zwei Epochen sind hier verewigt – einerseits der Ringstraßen-Historismus und, in weiten Teilen des Gebäude-Inneren, die beim Wiederaufbau des Hauses entstandene Architektur der 1950er-Jahre. Zuletzt erfolgte 2019, zum 150-Jahr-Jubiläum, eine aufwendige Restaurierung. Restauratorin Manuela Fritz erzählte im Interview von eher ungemütlichen Arbeitspositionen, die sie und ihr Team etwa bei Arbeiten im Vestibül einnehmen mussten: „Nur Michelangelo ist gelegen beim Malen. Wir stehen."

Die Kunst- und Architektur-Ausstellung durch das Haus am Ring ist in Form eines Rundgangs mit 17 Stationen angelegt, mit Informationstafeln samt ein QR-Codes für noch mehr Infos und Multimedia-Inhalten auf der Staatsoper-Website.

Zu besichtigen sind das Vestibül, die Feststiege, die Prunkräume, der Teesalon, der Gustav Mahler-Saal, der Marmorsaal, das Schwindfoyer und die Loggia sowie die kaiserliche Mittelloge mit Blick in den Zuschauerraum und auf die Bühne. Der Rundgang endet im neu eröffneten Opernfoyer, in dem sich ein Shop und die Ticketschalter befinden.

Fr-So 11-16 Uhr
Eintritt frei
Bitte beachten Sie die FFP2-Maskenpflicht.

Opern-Tipp: Während der Corona-bedingten Spielpause bietet die Wiener Staatsoper gratis Vorstellungen für das heimische TV- und weltweite Streaming-Publikum.

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