Schwimmende Gärten am Donaukanal
© APA/Willfried Gredler-Oxenbauer

Die schwimmenden Gärten von Wien

Obwohl Wien schon längst als grüne Stadt bekannt ist, gibt es auch hier Luft nach oben. In diesem Fall wurde zwar nicht nach oben gebaut wie das in Großstädten so üblich ist, trotzdem schuf man fast aus dem Nichts neuen Grünraum. Die schwimmenden Gärten am Donaukanal sind ein wunderbares Beispiel dafür, wie man sich bestehende Gegebenheiten zu Nutze macht und historische Bauten in moderne Projekte zur Stadtentwicklung integriert.

Die Ausgangssituation: Auf der einen Seite steht ein 100-jähriges ungenutztes Schleusenbauwerk, die Kaiserbadschleuse. Auf der anderen Seite befindet sich der Sommer-Hot-Sport schlechthin – die Donaukanal-Promenade. Dazwischen fließt der Donaukanal. Der Wunsch: mehr Grünraum für die Stadt.

In ca. drei Monaten Bauzeit entstand so ein neues Freizeitareal, man erweckte ein historisches Bauwerk zu neuem Leben und Wien ist ein kleines bisschen grüner. Für die zwei Brücken mussten Pfeiler in 30 Meter Tiefe verankert werden – kein leichtes Unterfangen, denn die Kaiserbadschleuse ist denkmalgeschützt und durfte trotz Platzmangel beim Bau keineswegs Schaden nehmen. Trotzdem ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann.

Schwimmen ist allerdings nicht erlaubt. Für den Sprung ins kühle Nass gibt es in Wien andere Möglichkeiten, wie zum Beispiel die Badeplätze in der Natur.

Schwimmende Gärten Schwimmende Gärten am Donaukanal

Franz-Josefs-Kai-Tragwerk 101, 1010 Wien
zu meinem Reiseplan hinzufügen
Teilen, bewerten und Feedback
Artikel bewerten
Artikel weiterempfehlen

Mit * gekennzeichnete Felder sind verpflichtend.
Die angegebenen Daten und E-Mail-Adressen werden nicht gespeichert oder weiterverwendet.

Von
an
Feedback an die wien.info Redaktion

Mit * gekennzeichnete Felder sind verpflichtend.

Anrede *