Gelbes und violletes Glas

Glas: Werkstoff für Kunsthandwerk und Design

Um 1900 hatte die österreichische Glaskunst einen unglaublichen Reichtum entfaltet. Es war die Zeit, in der eine Gruppe junger Architekten, Studenten der Wiener Akademie unter Otto Wagner, der Kunstgewerbeschule und der Technischen Universität, ein besonderes Interesse an der Formgebung von Glas entwickelten. Dem Credo einer gleichberechtigten Zusammenarbeit von Entwerfer und ausführendem Handwerker folgend, arbeiteten sie nicht nur am Entwurf, sondern auch in den Glashütten vor den Glasöfen. Mit dieser Nähe zur Fertigung, die auch von Adolf Loos propagiert wurde, schöpften sie damit die Möglichkeiten des Mediums Glas bestmöglich aus.

Die Ausstellung "Das Glas der Architekten. Wien 1900–1937" rollt dieses faszinierende Kapitel des österreichischen Kunsthandwerks auf und gewährt mit mehr als 300 Werken aus der berühmten Sammlung des MAK sowie privaten Sammlungen einen Einblick in die Geschichte der Glasherstellung in Österreich um die Jahrhundertwende, der österreichisch-ungarischen Monarchie und der Ersten Republik.

Das MAK präsentiert die Schau in räumlicher und zeitlicher Nähe zur Ausstellung "Gläser der Empire- und Biedermeierzeit. Aus der Sammlung des MAK und der Glassammlung Christian Kuhn" und lenkt damit parallel zur Ausstellung "handWERK. Tradiertes Können in der digitalen Welt" (14.12.2016-9.4.2017) den Fokus auf Glas als einen wesentlichen Werkstoff für Kunsthandwerk und Design in den verschiedensten Epochen.

Das Glas der Architekten. Wien 1900–1937

18.1.-17.4.2017

Gläser der Empire- und Biedermeierzeit. Aus der Sammlung des MAK und der Glassammlung Christian Kuhn

1.2.-17.4.2017

MAK - Österreichisches Museum für angewandte Kunst/Gegenwartskunst

Stubenring 5 , 1010 Wien
  • Preise

    • Jugendliche unter 19 J.   €0
    • Freier Eintritt im Rahmen der MAK NITE am Dienstag von 18-22 Uhr
    • Ihr Vorteil mit der Die offizielle Wien-Karte: Spezialangebot
  • Öffnungszeiten

    • Di, 10:00 - 22:00
    • Mi - So, 10:00 - 18:00
  • Barrierefreiheit

    • Nebeneingang
      • stufenlos
        beim Personaleingang Weiskirchnerstraße
    • Weitere Informationen
      • Blindenhunde erlaubt
      • Behinderten-WC mit barrierefreiem Zugang vorhanden.
    • Anmerkungen

      Ausstellungsräume mit Lift erreichbar

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