Gemälde mit Zarin Katharina vor einem Spiegel
© St. Petersburg, Staatliche Eremitage, 2018, Foto: Pavel Demidov

Die Russen kommen

Botticelli, Tintoretto, Rembrandt und van Dyck sind nur vier der klingenden Namen, deren Werke ihren Weg von St. Petersburg nach Wien gefunden haben und im Sommer im Kunsthistorischen Museum Wien (KHM) zu sehen sind. Freilich: Werke dieser Herren sind sowieso permanent im KHM zu sehen. Doch im Rahmen der Ausstellung "Die Eremitage zu Gast" werden 14 Wiener Gemälde jenen der weltberühmten Kunstsammlung Katharinas der Großen (1729-1796) gegenüber gestellt. Die Schau bietet damit einen Überblick über die europäische Malereigeschichte von der Renaissance bis zum Frühklassizismus.

Eingeleitet wird die Ausstellung von zwei religiösen Renaissance-Werken Sandro Botticellis und Albrecht Altdorfers. Aus den nördlichen Kunstlandschaften treffen sich wichtige Gemälde der Gebrüder Holbein sowie von Bartholomäus Spranger und Hans von Aachen. Gemälde von Nicholas Poussin und Bernardo Strozzi führen in die ersten Jahrzehnte des römischen Barock. Das "Goldene Zeitalter" der holländischen und flämischen Kunst wird von Rembrandt, Franz Hals, Jan Steen, Rubens und van Dyck repräsentiert. Mit Thomas Gainsborough und Philipp Hackert sind schließlich Künstler englischer und preußischer Herkunft zu sehen.

Sowohl die Staatliche Eremitage in St. Petersburg als auch das KHM besitzen weltberühmte Gemäldegalerien. Die russischen Zaren und die Habsburger-Kaiser sammelten mit Vorliebe Gemälde mit historischen Stoffen oder Themen der klassischen Mythologie. Ein besonderer Schwerpunkt der Ausstellung liegt auch auf der Inszenierung von Persönlichkeiten.

Die Eremitage zu Gast. Meisterwerke von Botticelli bis van Dyck

6.6.-2.9.2018

Kunsthistorisches Museum Wien

Maria-Theresien-Platz, 1010 Wien
  • Preise

  • Öffnungszeiten

    • Di - So, 10:00 - 18:00
    • Do, 10:00 - 21:00
    • Juni bis August täglich geöffnet
  • Barrierefreiheit

    • Haupteingang
      • 5 Stufen (Doppelschwingtüre   300  cm  breit )
        Eingang Maria Theresien-Platz, keine Rampe
    • Nebeneingang
      • stufenlos
        bei Portier, Burgring 5
    • Parkplätze Haupteingang
      • 5 Behinderten-Parkplätze vorhanden
        Standort Heldenplatz
    • Lift vorhanden
      • 150 cm breit und 130 cm tief , Tür 99 cm breit
    • Weitere Informationen
      • Behinderten-WC mit barrierefreiem Zugang vorhanden.
    • Spezielle Angebote für Menschen mit Behinderung

      Rollstuhlleihe möglich (bitte am Vortag reservieren).
      Auf Anfrage spezielle Führungen für Menschen mit besonderen Bedürfnissen sowie Tastführungen für Blinde und sehschwache Menschen (Tel. +43 1 525 24-5202). Drei Meisterwerke der Renaissancesammlung der Gemäldegalerie, ausgewählte Objekte der Kunstkammer, der Ägyptisch-Orientalischen Sammlung und der Sammlung antiker Altertümer stehen als Abgüsse für sehbehinderte und blinde Personen zum Ertasten zur Verfügung. Dazu gibt es eine Broschüre in Brailleschrift mit Bildbeschreibungen.
      Das Kunsthistorische Museum bietet Workhops für Menschen mit Demenz an (Tel. +43 1 525 24-5202)
      Rollstuhlfahrer, die über den Burgring das Museum besuchen, können ihr Ticket im Shop im Vestibül kaufen.

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