Palais Epstein
© WienTourismus/Christian Stemper

100 Jahre Republik

"Ich möchte Sie alle herzlich dazu einladen mit mir gemeinsam auf die letzten 100 Jahre unserer Geschichte zurückzublicken, Lehren zu ziehen und das Gute aus unserer Geschichte in die Zukunft mitzunehmen!"
(Heinz Fischer, Bundespräsident a. D. und Regierungsbeauftragter für das Gedenk- und Erinnerungsjahr 2018)

Die Republik Österreich feierte Geburtstag: 100 Jahre wurde sie 2018 alt. Am 12. November 1918 wurde ihre Gründung im Parlament auf der Wiener Ringstraße (damals noch unter dem Namen Deutsch-Österreich) beschlossen. Mehr als 100.000 Menschen erlebten ihre Verkündung vor dem Parlament mit.

Fast doppelt soviele versammelten sich am 15. März 1938 am Heldenplatz vor der Wiener Hofburg, um Adolf Hitlers Rede nach dem so genannten "Anschluss" Österreichs an Nazi-Deutschland zu lauschen. Im selben Jahr sorgten die Novemberpogrome für einen ersten fürchterlichen Höhepunkt der Judenverfolgung. – Diesem tragischen Kapitel der österreichischen Geschichte, das nie vergessen werden darf, wird auch 2019 noch gedacht.

Haus der Geschichte Österreich und Klanginstallation am Heldenplatz

Höhepunkt des Gedenkjahres war die Eröffnung des Hauses der Geschichte Österreich am 10. November 2018 am Wiener Heldenplatz. Eine erste Sonderausstellung setzt sich mit der 100-jährigen Geschichte der Republik auseinander. Seit 12. März 2018, dem Tag des "Anschlusses" Österreichs an Hitlerdeutschland, erinnert eine Klanginstallation mit dem Titel "The Voices" von Susan Philipsz am Heldenplatz an die Schrecken von damals. Zweimal täglich, jeweils um 12.30 Uhr und 18.30 Uhr, wird diese für zehn Minuten zu hören sein.

Daneben widmen sich auch 2019 noch weitere Ausstellungen der Erinnerung:

  • "Photo/Politics/Austria" im mumok (12.7.2018-3.2.2019)
    Die Ausstellung versucht, die österreichische Geschichte der letzten 100 Jahre mithilfe ausgewählter Bilder oder Bildserien, die besondere Ereignisse oder Situationen zeigen, zu visualisieren: Eine Ansichtskartenserie des Justizpalastbrandes (1927), Friedl Dickers gesellschaftskritische Collagen (1931), Ernst Haas' "Heimkehrer" (1947) oder Seiichi Furuyas "Staatsgrenze" (1981/83) lassen sich ebenso als Teile des Panoramas einer wechselvollen Geschichte lesen wie Kiki Kogelniks "Straßenbilder Wien" (1967) oder ein Screenshot mit Hans Krankl in Cordoba (1978).
  • "Die erkämpfte Republik. 1918/19 in Fotografien" im Wien Museum (25.10.2018-3.2.2019)
    Anhand historischer Fotodokumente illustriert die Ausstellung die ersten zwölf Monate der Ersten Republik: Zerfall des Habsburgerreiches, Kriegsende, Rückkehr der Soldaten, Hunger und Not sowie die Einführung des Frauenwahlrechts und des Acht-Stunden-Tages. Im Mittelpunkt der Schau steht das Werk des Wiener Fotografen Richard Hauffe (1878-1933), der besonders eindrückliche Bilder der jungen Republik hinterließ.
  • "Bruch und Kontinuität: Das Schicksal des habsburgischen Erbes nach 1918" im Hofmobiliendepot (5.12.2018-30.9.2019)
    Im Zentrum der Ausstellung steht das Schicksal ehemals kaiserlicher Besitztümer und Kunstobjekte nach dem Ende der Monarchie 1918. Anhand ausgewählter Objekte werden spannende historische Hintergründe des Besitzwechsels in die republikanische Verwaltung erzählt.
  • "Projekt OT" (dauerhafte Installation ab November 2018) an 25 Orten in Wien
    In der Pogromnacht am 9. November 1938 wurden die fast einhundert Synagogen und Betstuben in Wien vollkommen zerstört – mit Ausnahme des Stadttempels. 80 Jahre später werden ab November 2018 Licht-Installationen an 25 Standorten an die damals zerstörten Synagogen erinnern. Die Installationen in Form von verbogenen Davidsternen setzen ein Zeichen gegen das Vergessen. Das Jüdische Museum Wien führt das Projekt gemeinsam mit der Universität für Angewandte Kunst durch. Die Lichtkünstlerin Brigitte Kowanz hat ihre Klasse für Transmediale Kunst zu einem Wettbewerb aufgerufen. Das Siegerprojekt von Lukas Maria Kaufmann macht nun Zerstörtes sichtbar.

Gedenkjahr im Web: www.oesterreich100.at

mumok - Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien im MuseumsQuartier

Museumsplatz 1 , 1070 Wien
  • Preise

    • Jugendliche unter 19 J.   €0,00
    • Ihr Vorteil mit der Vienna City Card: -2€
  • Öffnungszeiten

    • Mo, 14:00 - 19:00
    • Di - So, 10:00 - 19:00
    • Do, 10:00 - 21:00
  • Barrierefreiheit

    • Haupteingang
      • stufenlos (Schwingtüre   120  cm  breit )
    • Lift vorhanden
      • 90 cm breit und 140 cm tief
    • Weitere Informationen
      • Behinderten-WC mit barrierefreiem Zugang vorhanden.
    • Anmerkungen

      Haupt- und Nebeneingang sowie Restaurant/Café über Lift erreichbar

       

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Wien Museum Karlsplatz

Karlsplatz, 1040 Wien
  • Preise

    • Jugendliche unter 19 J.   €0
    • Jeden ersten Sonntag im Monat freier Eintritt für alle
    • Ihr Vorteil mit der Vienna City Card: -3€
  • Öffnungszeiten

    • Di - So, 10:00 - 18:00
    • feiertags, 10:00 - 18:00
    • geschlossen: 1.1., 1.5., 25.12.
  • Barrierefreiheit

    • Haupteingang
      • stufenlos (Doppelschwingtüre   179  cm  breit )
        über Rampe
    • Parkplätze Haupteingang
      • Behinderten-Parkplätze vorhanden
        hinter dem Museum (Maderstraße, Museum von dort aus stufenlos zu erreichen).
    • Lift vorhanden
    • Weitere Informationen
      • Blindenhunde erlaubt
      • Behinderten-WC mit barrierefreiem Zugang vorhanden.
    • Spezielle Angebote für Menschen mit Behinderung

      Rollstuhl zum Ausleihen steht zur Verfügung.
      Auf Anfrage werden in der Dauerausstellung Führungen für blinde und sehbehinderte Personen angeboten, Anmeldung unter Tel. +43 1 505 87 47– 85 180.
      Übersichtsplan in Großdruck bei der Information erhältlich.

    • Anmerkungen

      Café: über Rampe erreichbar. Shop: stufenlos erreichbar.
      Ausstellungsbereiche sind mit dem Aufzug (ausgestattet mit Braille-Schrift) stufenlos erreichbar und mit dem Rollstuhl barrierefrei erschließbar.

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Hofmobiliendepot. Möbel Museum Wien

Andreasgasse 7, 1070 Wien
  • Preise

  • Öffnungszeiten

    • Di - So, 10:00 - 18:00
    • ebenfalls geöffnet: Ostermontag, Pfingstmontag, Montage zwischen 24.12. und 6.1.
  • Barrierefreiheit

    • Haupteingang
      • stufenlos (Doppelschwingtüre   180  cm  breit )
    • Lift vorhanden
      • 90 cm breit und 160 cm tief , Tür 90 cm breit
    • Weitere Informationen
      • Blindenhunde erlaubt
      • Behinderten-WC mit barrierefreiem Zugang vorhanden.
    • Spezielle Angebote für Menschen mit Behinderung

      Auf Anfrage Gruppenführungen für Menschen im Rollstuhl.

    • Anmerkungen

      Sämtliche Bereiche mit Lift erreichbar, Lift für 2. bis 4. Etage.
      Hebebühne für mobilitätseingeschränkte Menschen in die 1. Etage: (Türbreite: 83 cm, Kabinentiefe: 117 cm, Kabinenbreite: 75 cm)
      Eingang zum Restaurant/Café stufenlos (vom Haupteingang aus)

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Haus der Geschichte Österreich

Hofburg, Heldenplatz, 1010 Wien
  • Öffnungszeiten

    • Di - So, 10:00 - 18:00
    • Do, 10:00 - 21:00
    • Eröffnung: 10.11.2018
  • Barrierefreiheit

    • Haupteingang
      • stufenlos
    • Lift vorhanden
    • Spezielle Angebote für Menschen mit Behinderung

      Ermäßigungen mit Behindertenpass, Begleitperson gratis.

    • Anmerkungen

      Eingang beim Mitteltor der Neuen Burg, linke Rampe,  rechter Torflügel (Eurokey oder Anmeldung über Gegensprechanlage)

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