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Schriften an einem Gebäude am Ludwig-Hirsch-Platz im 2. Bezirk
© Klaus Pichler

Wiener Open-Air-Kunst

Kunst an Zäunen

Drinnen wird gehämmert und gebohrt - draußen kommt die Kunst weiterhin nicht zu kurz. Der Bauzaun rund um das Wien Museum Karlsplatz wird 2021 und 2022 zur Leinwand für Street Art und Fotografie. Aktuell zu sehen: Mid-Century Vienna. Über 100 zum Teil großformatige Fotografien zeigen Architektur und Design, das im Wien der 1950er und 1960er entstand. Grafiker Tom Koch und Fotograf Stephan Doleschal holen bekannte Ikonen wie das Gartenbaukino, die Stadthalle oder das Café Prückel, aber auch weniger bekannte Gebäude und Interieurs vor den Vorhang - oder besser gesagt auf den Bauzaun. 

Wer sind die „Fremden“ in unserem Bezirk? Die Porträtfotografin und Buchautorin Aleksandra Pawloff, Französin russischen Ursprungs und seit vielen Jahren in Wien beheimatet, hat Bewohner des neunten Bezirks mit Wurzeln in aller Welt fotografiert und befragt. Das Ergebnis: Fremd bin ich gekommen - eine Ausstellung entlang des Donaukanals, an den Außenseiten der Ballkäfige in der Nähe der U4-Station Roßauer Lände.

Gitti, Mona und Lisa

Freilicht-Kunst gibt´s in Wien nicht nur in Form von aktuellen Ausstellungen und Initiativen. Anderen Projekten begegnet man permanent. Der Verein Stadtschrift setzt sich seit 2012 für die Sammlung und Erhaltung historischer Beschriftungen ein. Nicht mehr benötigte Schriftzüge von Wiener Geschäften kehren über "Mauerschauen" in den öffentlichen Raum zurück. Zwei dieser Schauen können derzeit besichtigt werden: 13 alte Schriftzüge aus dem Lebensmittel- und Dienstbereich am Ludwig-Hirsch-Platz im Karmeliterviertel sowie eine Sammlung an Frauen-Namen, die zum Teil auf ehemalige Geschäftsbesitzerinnen zurückgehen (Ecke Mollardgasse/Hofmühlgasse im 6. Bezirk). Weitere Projekte sind in Planung!

Kunst auf Hauswänden - damit beschäftigt sich auch das Museum des Hinaufschauens. Wiens Fassaden sind voll mit Malereien, Mosaiken und vielem mehr. Über Instagram werden Fotos mit der Raufschau-Community geteilt. Auf diese Weise kann sich jeder an den öffentlichen Kunstwerken erfreuen und mit eigenem Hintergrundwissen dazu beitragen, dass so manches Rätsel im urbanen Alltag gelöst wird.

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