Badende

Erotische Kunst aus Japan

Ostasiatische "Shunga" (Frühlingsbilder) vermitteln einen scheinbar unbekümmerten Umgang mit Nacktheit und Sexualität. Die Ausstellung "SHUNGA. Erotische Kunst aus Japan" im MAK Design Labor zeigt die künstlerische Qualität der explizit erotischen Farbholzschnitte auf, die trotz langen Verbots durch die japanische Regierung zum Massenphänomen avancierten. Einzelblätter, Alben und Bücher von namhaften Meistern wie Suzuki Harunobu, Katsushika Hokusai oder Kitagawa Utamaro geben einen Einblick in diese oft tabuisierte Facette der japanischen Kunstgeschichte.

Den Auftakt der Ausstellung bilden frühe Shunga-Serien aus dem 17. Jahrhundert. Zum Schluss gibt es ausgewählte Fotografien des japanischen Künstlers Nobuyoshi Araki (geboren 1940) zu sehen, der in mehreren Akt-Serien auf Shunga Bezug nimmt. Charakteristisch für Shunga sind die anatomische Detailgenauigkeit, manchmal extreme Körperstellungen und übergroß dargestellte Genitalien.

Hinweis: Die Ausstellung enthält explizit erotische Darstellungen, die das moralische Empfinden von Personen unter 16 Jahren verletzen könnten. Der Zutritt ist dennoch gestattet.

SHUNGA. Erotische Kunst aus Japan

12.10.2016-29.1.2017

MAK - Österreichisches Museum für angewandte Kunst/Gegenwartskunst

Stubenring 5 , 1010 Wien
  • Preise

    • Jugendliche unter 19 J.   €0
    • Freier Eintritt im Rahmen der MAK NITE am Dienstag von 18-22 Uhr
    • Ihr Vorteil mit der Wien-Karte: -24/5%
  • Öffnungszeiten

    • Di, 10:00 - 22:00
    • Mi - So, 10:00 - 18:00
  • Barrierefreiheit

    • Nebeneingang
      • stufenlos
        beim Personaleingang Weiskirchnerstraße
    • Weitere Informationen
      • Blindenhunde erlaubt
      • Behinderten-WC mit barrierefreiem Zugang vorhanden.
    • Anmerkungen

      Ausstellungsräume mit Lift erreichbar

Teilen, bewerten und Feedback
Artikel bewerten
Artikel weiterempfehlen

Mit * gekennzeichnete Felder sind verpflichtend.
Die angegebenen Daten und E-Mail-Adressen werden nicht gespeichert oder weiterverwendet.

Von
an
Feedback an die wien.info Redaktion

Mit * gekennzeichnete Felder sind verpflichtend.

Anrede *
Anrede