Staud's Jugendstil-Kollektion: Backhausen

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Als Gründungsmitglied und Hauptlieferant der Wiener Werkstätte war Backhausen selbstverständlich überall dort zu finden, wo es um die fachgerechte Ausführung der Künstlerentwürfe ging. So war die Firma u.a. beteiligt an der Ausgestaltung des Sanatoriums Purkersdorf und des Palais Stoclet in Brüssel. Heute betreibt Backhausen ein Wiener-Werkstätte-Museum am Firmensitz in der Wiener Schwarzenbergstraße. Dort ist auch ein Teil der insgesamt 3.500 Textilentwürfe ausgestellt, die Backhausen seit der Firmengründung gesammelt und über zwei Weltkriege hinweg gerettet hat.

Die Sammlung, die an die 300 vielfach namhafte Künstler vereinigt, gilt als die weltweit umfassendste ihrer Art. Viele der Arbeiten stammen von Designern, die in oder rund um die Jugendstil-, Wiener-Werkstätte- und Werkbund-Bewegung tätig waren. Beispiele dafür sind etwa die Entwürfe von dem Allround-Designer Koloman Moser (1868-1918). Oder von Emil Hoppe (1876-1957), einem Otto-Wagner-Schüler, der sich als Architekt und Innenarchitekt einen Namen machte. Von Remigius Geyling (1878-1974), dem langjährigen Ausstattungschef des Wiener Burgtheaters. Oder von Otto Prutscher (1880-1949), einem der führenden Architekten des "Roten Wien" der 1920er-Jahre, der auch bedeutender Wiener-Werkstätten-Mitarbeiter war.

 

Alle Motive der Staud's Jugendstil-Kollektion

 

 

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