Leopold Museum von außen
© Leopold Museum

Leopold Museum

Das Leopold Museum ist eine einzigartige Schatzkammer der Wiener Moderne, der Wiener Werkstätte und des Expressionismus. Als meistbesuchtes Haus am angesagtesten Kulturplatz der Stadt, dem MuseumsQuartier, beherbergt es die bedeutendste und größte Egon-Schiele-Sammlung der Welt sowie Meisterwerke des Secessionsgründers Gustav Klimt. Zu sehen sind auch herausragende Artefakte der Wiener Werkstätte von Josef Hoffmann bis Koloman Moser. Der lichtdurchflutete Kubus aus weißem Muschelkalk zeigt auf vier Etagen und 5.400 m² Fläche permanente Höhepunkte der Sammlung, aber auch ausgewählte Sonderausstellungen.

Egon Schiele

42 Gemälde sowie 187 Original-Grafiken (Zeichnungen und farbige Blätter) und Autografen (Briefe u. ä.) von Egon Schiele sind im Leopold Museum zu bewundern. Zahlreiche seiner Hauptwerke, wie das "Selbstbildnis mit Lampionfrüchten" und das "Bildnis Wally Neuzil", sind im Besitz des Leopold Museums. Dessen Gründer, Rudolf Leopold hat in den 1950er-Jahren damit begonnen, die außergewöhnlichen Werke des frühen Expressionisten Egon Schiele in großer Menge zu sammeln. Schiele, der nur 28 Jahre alt wurde, hinterließ ein beachtliches Werk, das hier hautnah erlebt werden kann.

Wien 1900. Aufbruch in die Moderne.

Das Fin de Siècle war nicht nur das Ende des 19. Jahrhunderts. Es beendete wortwörtlich auch eine Ära und war im gleichen Atemzug ein neuer Anfang. Es war der Aufbruch in die Moderne. Und das sah und spürte man auch. Denn Wien war um 1900 von starken Gegensätzen geprägt: Glanz und Elend, Traum und Wirklichkeit, Schönheit und Abgrund lagen nah beieinander. Und genau diese Reibungen führten zu einer turbulenten Erneuerungsbewegung, die Wien zum Ursprung der Moderne machte.

Das Leopold Museum gibt mit seiner Dauerausstellung Wien 1900. Aufbruch in die Moderne Einblick in die enorme Fülle und Vielfalt künstlerischer und geistiger Meisterleistungen dieser Epoche. Auf über drei Etagen ziehen rund 1.300 Exponate Kunstinteressierte in ihren Bann. Neben der zu erwartenden Malerei, den Grafiken, Skulpturen und Fotografien finden sich auch Exponate aus Glas, Keramik, Metall, Textilien und Leder. Schmuck und Möbelstücke sind genauso zu bestaunen wie eine ganze Wohnungseinrichtung. Eine Ausstellung für alle, die die Wiener Moderne modern in Wien erleben möchten.

Kunsthungrige kommen übrigens im Café Leopold auf den Geschmack. Denn nach dem Besuch lädt die stylische Location auf eine Erfrischung oder kulinarische Genüsse der asiatischen und Wiener Küche ein. Die Terrasse bietet einen Blick auf den Innenhof des MuseumsQuartiers.

MuseumsQuartier: Übersicht

Leopold Museum

Museumsplatz 1 , 1070 Wien
  • Preise

  • Öffnungszeiten

    • Mi - Mo, 10:00 - 18:00
    • Do, 10:00 - 21:00
    • Juni bis August täglich geöffnet
  • Barrierefreiheit

    • Haupteingang
      • stufenlos (Doppelschwingtüre )
    • Parkplätze Haupteingang
      • 4 Behinderten-Parkplätze vorhanden
        Parkplätze am Areal sind über die Haupteinfahrt / Ecke Volkstheater erreichbar
    • Lift vorhanden
      • 89 cm breit und 210 cm tief , Tür 90 cm breit
    • Weitere Informationen
      • Behinderten-WC mit barrierefreiem Zugang vorhanden.
    • Anmerkungen

      Ausstellungsräume und Restaurant/Café sind stufenlos

       

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Café Leopold

MuseumsQuartier, Museumsplatz 1, 1070 Wien
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