Ein menschenähnlicher Roboter sitzt in einem Büro am Schreibstisch.

Vom Menschsein in Zeiten künstlicher Intelligenz

Wir stehen vor einem Zeitalter dramatischer Innovationen. Die Entwicklung in der digitalisierten Welt schreitet im Eiltempo voran und bestimmt zunehmend auch wie wir arbeiten. Doch wie können die Veränderungen durch die digitale Transformation so genutzt werden kann, dass sich gerade in der Arbeitswelt menschliche Bedingungen ergeben? Unter dem Motto "Roboter. Arbeit. Unsere Zukunft" geht die diesjährige Vienna Biennale mit der wirtschaftsgetriebenen digitalen Revolution auf Tuchfühlung und präsentiert an verschiedenen Orten Wiens kreative Ideen und künstlerische Projekte zum Thema. Mit Beiträgen aus Kunst, Design und Architektur schafft die Vienna Biennale kreative Denkräume für die nachhaltige Nutzung von Robotik und künstlicher Intelligenz in unserer vernetzten Zeit.

Als Initiator der Vienna Biennale präsentiert das Österreichische Museum für angewandte Kunst/Gegenwartskunst - MAK ab 21. Juni seine Schau Hello, Robot - Design zwischen Mensch und Maschine. Mehr als 200 Exponate aus Kunst, Design und Architektur sowie Beispiele aus Technologie, Film, Literatur, Mode, Wissenschaft und Populärkultur untersuchen den unaufhaltsamen Hype intelligenter Maschinen und durchleuchten die entscheidende Rolle, die Design dabei spielt. Parallel dazu wirft die Ausstellung Artificial Tears. Singularität & Menschsein - Eine Spekulation einen kritischen Blick auf menschliche Gefühle und ethische Überlegungen zur digitalen Moderne. 13 künstlerische Positionen eröffnen Hypothesen, stellen Fragen und liefern Impulse zur Auseinandersetzung mit der vom amerikanischen Technikvisionär Ray Kurzweil prognostizierten "Singularität".

Mit Work it, feel it! widmet sich die Kunsthalle Wien am Karlsplatz der Arbeit der Zukunft und der Zukunft der Arbeit. Der Fokus der Ausstellung liegt dabei auf den Anforderungen an den menschlichen Körper und dessen Handlungsmöglichkeiten hinsichtlich der zunehmenden Automatisierung der Arbeitswelt. 

Wie können wir die Zukunft reparieren? Und wie können Architektur und Urbanismus dafür Sorge tragen? Für die exemplarische Erprobung eines Care + Repair Urbanismus eröffnet das Architekturzentrum Wien einen öffentlichen Arbeitsraum am Nordbahnhof, einem der größten innerstädtischen Entwicklungsgebiete Wiens mit einer beeindruckenden naturnahen Brache.

Im MAK ist während der gesamten Vienna Biennale aber noch viel mehr los: Die StadtFabrik: Neue Arbeit. Neues Design der Wirtschaftsagentur Wien und des MAK bietet etwa ein Forschungsfeld für die Kreativwirtschaft. Die Schau ich weiß nicht - Wie die Beziehungen zwischen den Dingen wachsen im MAK Design Labor analysiert das Verhältnis von Menschen zu Objekten. Und in der Säulenhalle des MAK liefert das Vienna Biennale Circle, eine flexible Plattform von in Wien lebender Persönlichkeiten verschiedener Sparten, mit Was wollen wir? Dimensionen eines neuen digitalen Humanismus Anregungen zu einer Neuorientierung unserer Gesellschaft. Die Designer Katharina Mischer und Thomas Traxler vom mischer’traxler studio beschäftigen sich in ihrer Installation LeveL – the fragile balance of utopia mit der Bipolarität der Utopie als vielschichtiges Konstrukt aus individuellen und gesellschaftlichen Idealen. Und die Präsentation Design for Agency – Handlungsmacht gestalten des MAK und der Universität für angewandte Kunst Wien präsentiert Mediationen, Entwürfe, Taktiken und Werkzeuge, die uns dazu auffordern und inspirieren, die sich ständig wandelnden Formen menschlichen Handelns in unserer sich so schnell verändernden Welt zu überdenken.

Das AIL - Angewandte Innovation Laboratory am Franz-Josefs-Kai thematisiert in seiner How will we work? das Verschwinden von scheinbar „traditionellen Arbeitsplätzen“ und wirft dabei auch die Frage auf, wer an der Neudefinition der Begriffe Arbeit und Zukunft beteiligt sein wird oder vielmehr sein sollte.

Vienna Biennale 2017

21.6.-1.10.2017

Details und alle Termine auf www.viennabiennale.org

MAK - Österreichisches Museum für angewandte Kunst/Gegenwartskunst

Stubenring 5 , 1010 Wien
  • Preise

    • Jugendliche unter 19 J.   €0
    • Freier Eintritt im Rahmen der MAK NITE am Dienstag von 18-22 Uhr
    • Ihr Vorteil mit der Vienna City Card: Spezialangebot
  • Öffnungszeiten

    • Di, 10:00 - 22:00
    • Mi - So, 10:00 - 18:00
  • Barrierefreiheit

    • Nebeneingang
      • stufenlos
        beim Personaleingang Weiskirchnerstraße
    • Lift vorhanden
    • Weitere Informationen
      • Blindenhunde erlaubt
      • Behinderten-WC mit barrierefreiem Zugang vorhanden.
    • Anmerkungen

      Ausstellungsräume mit Lift erreichbar

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Kunsthalle Wien Karlsplatz

Karlsplatz/Treitlstraße 2, 1040 Wien
  • Preise

  • Öffnungszeiten

    • täglich, 11:00 - 19:00
    • Do, 11:00 - 21:00
  • Barrierefreiheit

    • Haupteingang
      • stufenlos (Doppelschwingtüre   236  cm  breit )
        Steigung Rampe 6 %
      • Rampe 750  cm  lang ,   320  cm  breit
    • Weitere Informationen
      • Blindenhunde erlaubt
      • Behinderten-WC mit barrierefreiem Zugang vorhanden.
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Az W – Architekturzentrum Wien Das österreichische Architekturmuseum

MuseumsQuartier, Museumsplatz 1 , 1070 Wien
  • Preise

  • Öffnungszeiten

    • täglich, 10:00 - 19:00
  • Barrierefreiheit

    • Haupteingang
      • stufenlos (Automatische Schiebetüre   88  cm  breit )
    • Nebeneingang
      • stufenlos
    • Parkplätze Haupteingang
      • 3 Behinderten-Parkplätze vorhanden
    • Weitere Informationen
      • Blindenhunde erlaubt
      • Behinderten-WC mit barrierefreiem Zugang vorhanden.
    • Spezielle Angebote für Menschen mit Behinderung

      Auf Anfrage spezielle Führungen für Menschen mit Behinderung.
      Das Az W bietet auch spezielle Architekturführungen für Blinde und Sehbehinderte an.

    • Anmerkungen

      Alle Ausstellungsräume sind ebenerdig

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AIL Angewandte Innovation Lab

Franz-Josefs-Kai 3, 1010 Wien
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