Bild von Herbert Boeckl mit dem Titel "Die Apokalypse"

Pioniere der Nachkriegsmoderne

Beide waren wichtige Impulsgeber im Wien der Nachkriegszeit und sind eng mit dem mumok verbunden. Hat Werner Hofmann (1928-2013) den Grundstock der Sammlung angelegt, verdankt das mumok Viktor Matejka (1901-1993) eines seiner Archive. Hofmanns seit 1960 aufgebaute Lehrsammlung beinhaltet die wesentlichsten Richtungen und Künstler wie Expressionismus (Richard Gerstl, Oskar Kokoschka), Kubismus und Futurismus (Giacomo Balla) sowie konstruktive Tendenzen und Bauhaus (Piet Mondrian). Dada und Surrealismus sind mit Max Ernst und René Magritte vertreten. Neben Hauptwerken seiner Sammlung wird dessen Sammlungs- und Ausstellungstätigkeit in der Schau thematisiert.

Matejka spielte als erster Nachkriegskulturstadtrat eine zentrale Rolle. Besondere Bedeutung maß er der Aufarbeitung der NS-Zeit und der Rückkehr vertriebener Künstler wie Oskar Kokoschka und Arnold Schönberg bei. Sein Archiv mit Schwerpunkt auf den 1960er-Jahren besteht aus Zeitungs- und Zeitschriftenausschnitten sowie Ephemera (Briefe, Postkarten, Plakate etc.). Eine Auswahl ist in der Ausstellung gemeinsam mit Werken der wichtigsten künstlerischen Gruppierungen nach 1945 zu sehen.

Wir Wegbereiter. Pioniere der Nachkriegsmoderne

13.5.2016-5.3.2017

mumok - Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien im MuseumsQuartier

Museumsplatz 1 , 1070 Wien
  • Preise

    • Jugendliche unter 19 J.   €0,00
    • Ihr Vorteil mit der Wien-Karte: -27%
  • Öffnungszeiten

    • Mo, 14:00 - 19:00
    • Di - So, 10:00 - 19:00
    • Do, 10:00 - 21:00
  • Barrierefreiheit

    • Haupteingang
      • stufenlos (Schwingtüre   120  cm  breit )
    • Lift vorhanden
      • 90 cm breit und 140 cm tief
    • Weitere Informationen
      • Behinderten-WC mit barrierefreiem Zugang vorhanden.
    • Anmerkungen

      Haupt- und Nebeneingang sowie Restaurant/Café über Lift erreichbar

      6 kostenlose Behinderten-Parkplätze am Areal (Zufahrt Burggasse/Volkstheater gegen Vorlage eines Behindertenausweises) sowie 4 Behinderten-Parkplätze  in der Parkgarage (2. UG beim Lift, Zufahrt Haupteingang Museumsplatz).

 

 

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