Erwin Wurm bei einer Zerstörungs-Performance

Erwin Wurms spezielle Skulpturen

Um 1990 erfand Erwin Wurm den Begriff der "performativen Skulpturen" - einer neuen Ausdrucksform. In seinen jüngsten Arbeiten zu diesem Thema setzt sich der 1954 geborene Künstler mit herausragenden Beispielen der Architektur und Objekten des täglichen Gebrauchs auseinander. Ausgangsbasis sind Modelle und Blöcke aus Ton, die in der Regel von Wurm selbst oder von Personen, die er instruierte, bearbeitet werden. Spannung entsteht im Dialog zwischen der Urform und den Spuren, die die performativen Eingriffe hinterlassen. - Die Ausstellung "Erwin Wurm. Performative Skulpturen" umfasst rund 40 dieser Skulpturen und Plastiken; einige hat er eigens für diese Schau erarbeitet. Den Werken aus Ton stehen stehen dabei Abgüsse aus Bronze, Aluminium, Eisen oder Polyester gegenüber.

Schon seit über 30 Jahren ergründet Wurm, der heuer neben Brigitte Kowanz den Österreichischen Pavillon bei der Kunstbiennale in Venedig bespielt, die Ausdrucksmöglichkeiten der Bildhauerei. Sein vielfältiges, tiefgründiges und zugleich ironisches Werk umfasst nahezu alle Gattungen und erweitert den Skulpturbegriff um interaktive, soziale sowie zeitliche Aspekte.

Erwin Wurm. Performative Skulpturen

2.6.-10.9.2017

21er Haus

Arsenalstraße 1, 1030 Wien
  • Preise

    • Jugendliche unter 19 J.   €0
    • Ihr Vorteil mit der Vienna City Card: -1,50€
  • Öffnungszeiten

    • Mi, 11:00 - 21:00
    • Do - So, 11:00 - 18:00
    • An Feiertagen auch Montag und Dienstag 11-18 Uhr
  • Barrierefreiheit

    • Haupteingang
      • stufenlos (Doppelschwingtüre   140  cm  breit )
    • Parkplätze Haupteingang
      • 1 Behinderten-Parkplätze vorhanden
    • Lift vorhanden
      • 100 cm breit und 250 cm tief , Tür 90 cm breit
    • Weitere Informationen
      • Blindenhunde erlaubt
      • 2 Rollstuhlplätze verfügbar (im Blickle-Kino beim Eingang rechts)
      • Behinderten-WC mit barrierefreiem Zugang vorhanden.
    • Spezielle Angebote für Menschen mit Behinderung

      Tastführungen zur Architektur des 21er Haus und den Skulpturen von Fritz Wotruba für blinde und sehbehinderte Menschen.

 

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