Convex & Concave, Op-Art
© Bildrecht Wien, 2019: Richard Anuszkiewicz Convex & Concave, 1966

Vertigo, go, go!

Die Optische Kunst (Op Art) spielt bewusst mit der scheinbar wahrgenommenen Wirklichkeit ihrer Betrachter. Ursprünglich entstand sie Mitte der 1950er Jahre, dabei nutzt sie reduzierte, geometrische Formen, die sich unter der optischen Wirkung von Licht, Luft, Bewegung und Raum entfaltet. Die Op Art wendet sich aber nicht nur an den Sehsinn allein. Vielmehr geht es darum, die Kunst mit dem gesamten Körper zu erleben. Sie zeigt uns, dass Wahrnehmung wortwörtlich im Auge des Betrachters und im Zusammenhang mit dem jeweiligen Kontext liegt.

Der Schwindel vom Schwindel.

Für den Ausstellungstitel Vertigo. Op Art und eine Geschichte des Schwindels 1520 – 1970 stand Alfred Hitchcocks berühmter Film Pate. Denn wie die Ausstellung arbeitet auch der Film mit der Doppeldeutigkeit des Begriffs Vertigo (Schwindel) als physischem Phänomen sowie der sinnlichen und kognitiven Täuschung. Die Schau bietet ein breites Spektrum an künstlerischen Arbeiten: Unter anderem werden Tafelbilder, Reliefs, installative Arbeiten, aber auch Filme und computergenerierte bzw. -gesteuerte Werke gezeigt. Um das Spiel der Täuschungen erneut aufzugreifen, sorgt die Ausstellung in Form eines Labyrinths ein weiteres Mal für Sinnesverwirrungen. Also, lassen Sie sich nicht täuschen und machen Sie sich selbst ein Bild. Oder auch zwei.

Vertigo. Op Art und eine Geschichte des Schwindels 1520-1970

25.05.-27.10.2019

mumok - Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien im MuseumsQuartier

Museumsplatz 1 , 1070 Wien
  • Preise

    • Jugendliche unter 19 J.   €0,00
    • Ihr Vorteil mit der Vienna City Card: -17% , -2€
  • Öffnungszeiten

    • Mo, 14:00 - 19:00
    • Di, 10:00 - 19:00
    • Mi, 10:00 - 19:00
    • Do, 10:00 - 21:00
    • Fr, 10:00 - 19:00
    • Sa, 10:00 - 19:00
    • So, 10:00 - 19:00
  • Barrierefreiheit

    • Haupteingang
      • stufenlos (Schwingtüre   120  cm  breit )
    • Lift vorhanden
      • 90 cm breit und 140 cm tief
    • Weitere Informationen
      • Behinderten-WC mit barrierefreiem Zugang vorhanden.
    • Anmerkungen

      Haupt- und Nebeneingang sowie Restaurant/Café über Lift erreichbar

       

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Gianni Colombo, Menschen, die sich Op-Art ansehen, 1960er

Gianni Colombo, After Structures, 1966–67, Galleria l’Obelisco, Roma, 1966

© Archivio Gianni Colombo, Milano
Satyrn, eine Spiegelanamorphose bewundernd, Kupferstich

Hans Tröschel nach Sime Vouet, Satyrn, eine Spiegelanamorphose bewundernd, 1610–1628

© Foto: Markus Wörgötter
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