Die Wiener Würfeluhr vor der Staatsoper 1930

"Time for Vienna" auf der Art Basel

1907 wurde an Wiens wohl berühmtester Straßenkreuzung, der "Sirk-Ecke" bei der Staatsoper, die erste Würfeluhr aufgestellt. Ihr Markenzeichen: Die mit Plexiglas verkleideten Zifferblätter der weithin sichtbaren Standuhr sind nach vier Seiten hin ablesbar. Heute, über 100 Jahre später, finden sich immer noch 73 dieser legendären Zeitmesser an öffentlichen Plätzen der Stadt.

Die Wiener Würfeluhr ist damit zum Synonym für zeitloses Design geworden. Das Design-Studio EOOS hat sie ins Zentrum seiner aktuellen Interpretation eines Wiener Kaffeehauses gerückt – mit dem sich Wien unter dem Motto "Time for Vienna" in der Collectors Lounge der heurigen Art Basel präsentierte.

Das Ambiente dieses Wiener Cafés war in Silber, Grau und Schwarz gehalten, großflächige Spiegel dominierten, in den Raum-, Tisch- und Wanderoberflächen setzten sich die Leuchtflächen der Würfeluhr mit ihrem klaren Ziffern-Index aus Punkten und Rauten fort. Eine eigene Edition der Kaffeebecher war mit grafischen Elementen der Uhr im Originalsmaßstab dekoriert. Für den Kaffeegenuss selbst zeichnete das Café Diglas im Schottenstift verantwortlich, die passende Lektüre dazu lieferte der jüngst erschiene Monocle-Guide Wien.

Silent-Talk mit Douglas Coupland

Beim Silent-Talk via Kopfhörer diskutierten im Art Basel-Wien-Café „Generation X“-Autor Douglas Coupland, Wiens künftiger Festwochen-Intendant Tomas Zierhofer-Kin und WienTourismus-Direktor Norbert Kettner. Thema war u.a. der Weg „From the ‚Normalzeit‘" (nämlich der Würfeluhr) "to the ‚Extreme Present‘“. Moderiert wurde der Talk von Monocles Wien-Korrespondentin Kimberly Bradley.

 

 

Teilen, bewerten und Feedback
Artikel bewerten
Artikel weiterempfehlen

Mit * gekennzeichnete Felder sind verpflichtend.
Die angegebenen Daten und E-Mail-Adressen werden nicht gespeichert oder weiterverwendet.

Von
an
Feedback an die wien.info Redaktion

Mit * gekennzeichnete Felder sind verpflichtend.

Anrede *
Anrede