Riesenrad im Wiener Prater
© WienTourismus/Paul Bauer

10 Funfacts über das Wiener Riesenrad

1. Von Hand betrieben – kein Schmäh! 

Die beiden englischen Konstrukteure Walter Basset und Harry Hitchins haben das Wiener Riesenrad so konstruiert, dass es im Falle eines Stromausfalls von Hand betrieben werden kann. 

2. Mit 64,75 Metern hoch hinaus 

Ende des 19. Jahrhunderts boomten Riesenräder auf der ganzen Welt. Gebaut wurde das Riesenrad zum 50-jährigen Thronjubiläum von Kaiser Franz Joseph. Zur Zeit seiner Eröffnung (21. Juni 1897) war das Wiener Riesenrad mit 64,75 Metern jedoch das höchste seiner Art. 

3. Das "zahnluckerte" Riesenrad

Ursprünglich fuhr das Riesenrad mit 30 Gondeln seine Runden. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden jedoch aus Sicherheitsgründen nur mehr 15 aufgehängt. Dies führte bei der Wiener Bevölkerung zum Eindruck, das Rad hätte Zahnlücken, sei also "zahnluckert". 

4. Die 430-Tonnen-Schönheit 

Alle Metallteile des Riesenrads wiegen zusammen rund 430 Tonnen. Die alte Dame hat also ganz schön was auf den Rippen. 

5. Orientierung gewünscht? 

Das Riesenrad ist perfekt nach den vier Himmelsrichtungen ausgerichtet und dreht sich genau in die Nord-Süd-Richtung. Dadurch bietet es Ortskundigen bei seiner Umrundung eine sehr gute Orientierungshilfe. 

6. Film ab! 

Der Prater und insbesondere das Riesenrad waren und sind noch immer beliebte Filmkulissen. Von Klassikern wie "Der dritte Mann" (1949) über "James Bond 007 – Der Hauch des Todes" (1987) bis zur Coming-of-Age Story "Before Sunrise" (1995) gab es kaum einen Film, der das Riesenrad nicht als heimlichen Hauptdarsteller nutzte. 

7. Gesagt, getan. 

Und wenn wir schon beim Thema Film sind: Für "James Bond 007 – Der Hauch des Todes" wurde am Fuße des Riesenrades für eine Szene kurzerhand ein Restaurant aufgebaut. Dies gefiel den Wienern gleich so gut, dass kurz drauf wirklich ein Lokal genau an dieser Stelle eröffnet wurde. 

8. Dinner with a view

Romantischer geht's kaum: Wie wär's mit einem Candle Light Dinner in luftiger Höhe? Im Wiener Riesenrad kein Problem. Der nächste Gang wird immer dann serviert, wenn die Gondel den Einstieg auf Bodenhöhe passiert. 

9. Legendärer Stunt 

1914 umrundete eine französische Kunstreiterin für einen Film das Riesenrad auf einem Pferd. Hä? Wie? Ja, sie stand dabei mit dem Pferd auf dem Dach einer Gondel. Eine Sensation, damals wie heute. 

10. 2,7 km/h

Gemütlichkeit ist in Wien Gesetz. Darum fährt auch das Riesenrad gemächlich seine Runden. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 2,7 km/h bräuchte es ca. 4 Minuten für eine ganze Umrundung, natürlich nur, wenn es am Stück durchfährt. Im Durchschnitt dauert eine Fahrt ca. 12 bis 15 Minuten

Riesenrad

Prater, 1020 Wien
  • Vienna City Card

  • Öffnungszeiten

    • täglich, 10:00 - 22:00
  • Barrierefreiheit

    • Haupteingang
      • stufenlos (Automatische Schiebetüre   200  cm  breit )
    • Parkplätze Haupteingang
      • Behinderten-Parkplätze vorhanden
        im Parkhaus Ausstellungsstraße
    • Weitere Informationen
      • Blindenhunde erlaubt
      • Behinderten-WC mit barrierefreiem Zugang vorhanden.
    • Anmerkungen

      Zugang zu den Ausstellungsräumen, Restaurant / Café stufenlos.
      Zufahrtsrampe für Rollstühle, alle Riesenradwaggons für überbreite Rollstühle geeignet.

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