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Egon Schiele, Portrait

Biografie Egon Schiele

1890
Geburt am 12. Juni in Tulln/Donau (Niederösterreich).

1906
Nach der Ablehnung durch die Wiener Kunstgewerbeschule Start des Studiums an der Akademie der bildenden Künste.

1907
Schiele bezieht in Wien sein erstes eigenes Atelier und tritt mit Gustav Klimt in Kontakt.

1908
Erste Beteiligung an einer öffentlichen Ausstellung (im Kaisersaal des Stifts Klosterneuburg).

1909
Vier Arbeiten Schieles werden auf der „Internationalen Kunstschau“ gezeigt. Aufgrund von Differenzen tritt er aus der Akademie der Bildenen Künste aus und gründet die „Neukunstgruppe“.

1911
Schiele übersiedelt gemeinsam mit Wally Neuzil, seinem bekanntesten Modell, nach Krumau (Tschechien). Dort entstehen seine visionären Stadtlandschaften.

1912
Weitere Ausstellungen, unter anderem in der Secession, folgen.
Und ein Gefängnisaufenthalt: Nach seinem Umzug von Krumau nach Neulengbach in Niederösterreich wird Schiele fälschlich der Verführung einer Minderjährigen bezichtigt und 24 Tage in Untersuchungshaft genommen.
Sein weltberühmtes „Bildnis Wally Neuzil“ und sein „Selbstporträt mit Lampionfrüchten“ entstehen (beide heute im Leopold Museum).

1913
Der Bund Österreichischer Künstler, dessen Präsident Gustav Klimt ist, ernennt Schiele zum Mitglied. Im März folgten einige Ausstellungen in Österreich und Deutschland.

1914
Erstmals werden Gedichte von Schiele in der Wochenzeitschrift „Die Fackel“ veröffentlicht. Beteiligung an Ausstellungen in Rom, Brüssel und Paris.

1917
Schiele leistet seinen Militärdienst im k. u. k. Heeresmuseum ab, wo er Kriegsbilder-Ausstellungen organisiert und seiner Malerei nachgeht.

1918
Die 49. Ausstellung der Wiener Secession ist Schiele gewidmet. Auch materiell verbucht er erste Erfolge: Fast alle seiner 50 Gemälde und Zeichnungen, die in der Schau zu sehen sind, werden verkauft.
Am 31. Oktober erliegt er der Spanischen Grippe. Begraben wird er am Friedhof Ober Sankt Veit in Hietzing.

Schiele-Hotspots in Wien: Leopold Museum, Belvedere, Wien Museum, Albertina, Heeresgeschichtliches Museum

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