Futuristische Bühneninstallation mit mehreren Personen vor einem leuchtenden digitalen Hintergrund.

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75 Jahre Wiener Festwochen

1951 gegründet, sorgen die Wiener Festwochen jedes Jahr im Mai und Juni fünf Wochen lang für eine enorme kulturelle Bandbreite: Tradition trifft auf Gegenwartskunst, Hoch- auf Subkultur, publikumsträchtige Produktionen auf Avantgardistisches. 

Ganz Wien wird zur Festivalzone, denn gespielt werden die 168 Vorstellungen von Europas größtem Crossover-Festival an 34 verschiedenen Locations. 50.000 Tickets sind im Verkauf, dazu kommen 21 Projekte ohne Eintritt. 

Eröffnungs-Open-Air mit Patti Smith

Bei der Eröffnung der Wiener Festwochen am 22.  Mai am Rathausplatz stehen etliche Stars wie die US-amerikanische Punk-Pionierin Patti Smith gemeinsam mit der neu gegründeten Festwochen-Band Gods Republic auf der Bühne. Der Eintritt ist frei.

Großes Open-Air-Konzert vor rot beleuchtetem historischen Gebäude mit dicht gedrängtem Publikum.
© Inés Bacher

Republic of Gods

Die Wiener Festwochen haben keine Scheu davor, gesellschaftspolitische Themen anzusprechen. Mit der Freien Republik Wien begann 2024 eine radikale Neukonzeption unter Beteiligung der Bürger:innen. Im dritten Jahr ihres Bestehens erklärt sich die Freie Republik Wien zur Republic of Gods

Das diesjährige Programm dreht sich um neue und alte Glaubenssysteme, kirchliche, kunstgeschichtliche und populärkulturelle Götter und Göttinnen, um Bilder und Sagen, die die Gesellschaft bestimmen.

Highlights aus dem Programm

  • Ausstellung „Christoph Schlingensief – Es ist nicht mehr mein Problem!“:  Der 2010 verstorbene deutsche Regisseur zählt zu den Ikonen der Wiener Festwochen (ab 13.5. im MAK - Museum für angewandte Kunst)

  • Ausstellung „Hype und Hochkultur – 75 Jahre Wiener Festwochen in Plakaten“: besondere Plakate aus der Festivalgeschichte (ab 21.4. im MAK – Museum für angewandte Kunst)

  • „Das beste Stück aller Zeiten“: Milo Raus Jubiläumsproduktion holt unvergessliche Momente aus 75 Jahren Wiener Festwochen ebenso zurück wie nie erzählte Geschichten um Liebe und Tod, Skandal und Schönheit, Kunst und Revolte – angerichtet als irre Publikums-Revue. (Weltpremiere 15.5., MuseumsQuartier, Halle E)

  • An Evening with Patti Smith (19.5., Theater Akzent)

  • Pfingstspiel von Florentina Holzinger (23.5., Wiener Eislaufverein)

  • „Vampire’s Mountain“: Das Bühnenstück des bildenden Künstlers, Szenografen und Regisseurs Philippe Quesne spürt dem Verhältnis von Mensch und Natur nach. (31.5., Volkstheater)

  • „Бурята | The Tempest“: inszeniert vom kürzlich verstorbenen Theatermacher Robert Wilson (5.6., Burgtheater)

  • Konzert des Chineke! Orchesters: das erste professionelle Symphonieorchester Europas, das zum größten Teil aus People of Color und Angehörigen ethnischer Minderheiten besteht (10.6., Wiener Konzerthaus)

  • Oper „Parsifal“: inszeniert von der deutschen Theaterregisseurin Susanne Kennedy (15.6., MuseumsQuartier, Halle E)

Haus der Republik

Pulsierendes Herz der Wiener Festwochen ist das Haus der Republik. Heuer geht es am Donaukanal vor Anker, hisst dabei aber gleichzeitig die Segel für die Republic of Gods - mit Debatten, mystischen Perfor­mances, Konzerten und Partys, Work­shops sowie Kinder­- und Jugendprogramm.

Festwochen-Walk in der App ivie 

Ab 13. Mai bietet ivie, die City Guide App von WienTourismus, eine ganz besondere Möglichkeit, um in die Historie der Wiener Festwochen einzutauchen: Der 75 Jahre Wiener Festwochen Walk lädt zu einem Stadtspaziergang ein, der denkwürdige Festwochen-Orte und -Produktionen erlebbar macht. 

  •  ivie, die City Guide App für Wien – jetzt kostenlos herunterladen ivie.wien.info 

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© WienTourismus/seite zwei

Stars und Skandale seit 1951

Gegründet wurden die Wiener Festwochen 1951, um nach den dunklen Kriegsjahren Lebensfreude und Zuversicht zu schenken, aber auch um ein Wiedererwachen auf kulturellem Gebiet zu initiieren. Als Fenster zur Welt war das Festival von Anfang an stark international ausgerichtet.

Große Film- und Theater-Namen wie Willem Dafoe, Kate Blanchett, Jude Law und Isabelle Huppert wirkten mit, aber auch Musiklegenden wie Leonard Cohen, Brian Eno und Österreichs Pop-Nationalheiliger Falco. Sein Welthit „Rock me Amadeus“ wurde im Rahmen der Festwochen-Eröffnung 1985 erstmals live gespielt. Im Lauf der 75-jährigen Geschichte sorgten Wiener-Festwochen-Produktionen regelmäßig für Kontroversen. Ein Festival, das niemanden kalt lässt. 

75 Jahre Wiener Festwochen

15.5.-21.6.2026
22.5.2026: Open Air zur Eröffnung am Rathausplatz. Eintritt frei.
34 Spielstätten in ganz Wien
Programm, Info, Tickets: www.festwochen.at
ab 13.5.2026: 75 Jahre Wiener Festwochen Walk - Gratis-Download der App auf ivie.wien.info 

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