Noble Begierden
Über die Veranstaltung
Eine Geschichte des europäischen Kunstmarkts
Die Fürstlichen Sammlungen stehen mit ihrer 400-jährigen Geschichte in einer langen Tradition des generationenübergreifenden Sammelns. Dafür war und ist eine aktive Ankaufstätigkeit unumgänglich. Neuerwerbungen formten – damals wie heute – das Erscheinungsbild der Galerien. So prägten nicht nur die persönlichen Vorlieben der verschiedenen Fürsten, sondern auch der Kunstmarkt mit wechselnden Verkaufsstrategien, Trends setzenden Akteuren sowie ökonomischen Aspekten die Kunstsammlung.
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Vor diesem Hintergrund widmet sich die nächste Sonderausstellung der Fürstlichen Sammlungen der faszinierenden Geschichte des europäischen Kunstmarkts. Schlaglichtartig beleuchtet sie Strukturen, Innovationszentren, prägende Persönlichkeiten und Vermarktungsmethoden von der Antike bis ins 19. Jahrhundert. Dabei zeigt sich, dass zahlreiche Methoden bis heute nichts an Aktualität verloren haben. Auktionen kannte schon das Römische Kaiserreich. Kunstmessen zogen bereits im Antwerpen des 16. Jahrhunderts ein internationales Publikum an und die ersten Werkskataloge Alter Meister wurden von Kunsthändlern im 18. Jahrhundert verfasst.
Diese und weitere spannende Einblicke in die Geschichte des europäischen Kunstmarktes erwarten die Besucher:innen ab 30. Jänner 2026 im Gartenpalais Liechtenstein in Wien. Zu sehen sind Hauptwerke der Fürstlichen Sammlungen sowie sensationelle Leihgaben in der bisher größten alljährlichen Sonderausstellung.
Eintritt frei! | Keine Anmeldung erforderlich
Termine
- So 05.04.2026 10:00 – 18:00 Uhr
- Mo 06.04.2026 10:00 – 18:00 Uhr
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Infos & TicketsVeranstaltungsort
- Fürstengasse 1, 1090 Wien
- www.palaisliechtenstein.com
- office@palaisliechtenstein.com