Mozart Denmal Burgarten

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Mozart in Wien

Mozart-Fans können den Spuren des Genies in Wien folgen - von Schloss Schönbrunn und dem Stephansdom über das Mozarthaus Vienna, einer Erlebniswelt mit Amadeus' original erhaltener Wohnung, bis zu Mythos Mozart, einer Multimedia-Experience an jenem Ort, wo Mozart die „Zauberflöte“ und das Requiem komponierte und 1791 starb (heute im Untergeschoß des Steffl Department Stores). 

Beeindruckend ist auch das marmorne Mozart-Denkmal aus 1896 – heute zu finden im Burggarten, umrahmt von einem Blumenensemble in Form eines Notenschlüssels.

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Mythos Mozart - Strassenszene
Mythos Mozart: Multimediale Experience an Mozarts ehemaligem Sterbeort© Marcus Deák / Mythos Mozart
Ausstellungsraum im Mozarthaus
Mozarthaus Vienna© Mozarthaus Vienna/David Peters
Mozarthaus Vienna - Mozarts Musikzimmer
Spielzimmer der Mozart-Wohnung im Mozarthaus Vienna© Mozarthaus Vienna/David Peters
Mozart-Denkmal im Burggarten
Mozart-Denkmal im Burggarten© Schaub-Walzer / PID
Großer Salon der Kaiserin Elisabeth
Kaiserappartments in der Hofburg© Schloss Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H., Foto: Alexander Eugen Koller
Orangerie Schlosspark Schönbrunn
Orangerie von Schloss Schönbrunn© Schloss Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H./Alexander Eugen Koller
Stephansplatz
Stephansdom© WienTourismus / Peter Rigaud
Grabdenkmal von W.A. Mozart
Friedhof St. Marx© Schaub-Walzer/PID
W. A. Mozart, Gemälde von Barbara Krafft
W. A. Mozart, Gemälde von Barbara Krafft© ÖW / Gesellschaft der Musikfreunde
Musikergräber am Zentralfriedhof
Ehrengrab Mozarts am Zentralfriedhof© Schaub-Walzer / PID

Wiener Mozart-Orte

Johannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus Mozart wurde am 27. Jänner 1756 in Salzburg geboren. Mit fünf Jahren schrieb er seine erste Komposition. Bei einer Wien-Reise 1762 durften die Mozart-Kinder im Spiegelsaal von Schloss Schönbrunn vor Maria Theresia musizieren. Nach dem Konzert hüpfte Wolferl der Monarchin auf den Schoß, umarmte und küsste sie. Das Wunderkind war Stadtgespräch.

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Mozarthaus Vienna

1768 gewährte Maria Theresia dem Zwölfjährigen eine zweistündige Audienz in der Hofburg, der Residenz der Habsburger. Und im Herbst 1781 gab Mozart ebendort zu Ehren des Herzogs von Württemberg ein Konzert. Den Weihnachtsabend desselben Jahres verbrachte er mit Kaiser Joseph II., Maria Theresias Sohn, in den Kaiserappartements.

Sein eigener Herr

1781 wohnte der 25-jährige Mozart einige Wochen im Haus des Deutschen Ritterordens in Wien - im Gefolge seines Dienstgebers, des Salzburger Erzbischofs. Hier beschloss er, ab sofort selbständig zu sein und wurde ungnädig entlassen. Mozart blieb in Wien und arbeitete als freischaffender Künstler, mit Kompositionsaufträgen und Klavierunterricht.

Im gotischen Stephansdom heiratete Mozart 1782 Constanze Weber. Das Paar stürzte sich ins musikalische und gesellschaftliche Leben Wiens, wurde Eltern von sechs Kindern (von denen nur zwei das Babyalter überlebten) und blieb trotz mancher Affäre bis zu Mozarts Tod zusammen.

Mozart spielte 1786 bei den als "Sonntagsakademien" bezeichneten Konzerten im Prunksaal der heutigen Nationalbibliothek am Piano und sang.

In der Orangerie von Schloss Schönbrunn fand 1786 auf Wunsch von Joseph II. ein "musikalischer Wettstreit" zwischen Mozart und Hofkapellmeister Antonio Salieri statt. Der Kaiser gab Salieri den Vorzug.

Um 1790 war Mozart schließlich am Höhepunkt seiner Karriere: "Così fan tutte" wurde uraufgeführt, 1791 folgten "La Clemenza di Tito" und "Die Zauberflöte". Während der Arbeit am Requiem erkrankte Mozart schwer. Er starb am 5. Dezember 1791 im Alter von 35 Jahren. Sein Leichnam wurde dort eingesegnet, wo er geheiratet hat: im Stephansdom.

Auf dem stimmungsvollen Friedhof St. Marx fand Mozart seine letzte Ruhestätte: nach Art der Zeit in einem Schachtgrab ohne Grabkreuz gemeinsam mit weiteren Toten. Trotzdem unvergessen, und ein Star für die Ewigkeit.

Weitere Mozart-Tipps

  • Online Tour auf Mozarts Spuren, mit Beschreibung und Verortung am Stadtplan
  • Haus der Musik: Wiens Klangmuseum bietet einen interaktiven Zugang zur Welt der Klänge, aber auch speziell zu Mozart – mit Mozart-Hologramm und den Installationen "Namadeus" und "Facing Mozart".

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