Anemonenfisch

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Haus des Meeres

Ein Besuch im Haus des Meeres ist ein Erlebnis für alle: für Tierliebhaber:innen, als Sightseeing-Highlight mit atemberaubendem Blick auf Wien, als spannendes Programm für Familien, als Restaurantbesuch über den Dächern oder als perfekter Plan für Regenwetter.

Haus des Meeres, Außenansicht des Flakturms mit begrünter Fassade
© Philipp Heinzl

Auge in Auge mit Haien und Rochen

Im Erdgeschoß des Haus des Meeres kann man den zehn Meter langen Atlantik-Tunnel durchwandern: Eine Röhre führt durch ein 500.000-Liter-Becken, das die Fischwelt des Atlantiks beheimatet, von Riffbarschen über Adlerrochen bis zu einem Ammenhai. Über 1.000 Fische – Riffhaie, Rochen, Doktorfische, Riffbarsche, Putzerlippfische und noch viele mehr – tummeln sich im 360° Haibecken im 7. Stock. Das mit 120 Quadratmetern größte Becken Österreichs ist rundum begehbar und ein "Nur-Glas-Aquarium". Es gewährt Einblicke wie auf einem Tauchgang. Der 150.000-Liter-Tank für die Hammerhaie im 10. Stock des ehemaligen Flakturms ist ein weiteres Highlight im Haus des Meeres.

Der Star des Meereszoos ist die Grüne Meeresschildkröte Puppi. Sie ist bereits über 50 Jahre alt und schwimmt seit 1982 durch das Haus des Meeres. So alt sollte sie eigentlich gar nicht werden: 1976 rettete ein Wiener Ehepaar das zehn Zentimeter große Jungtier während eines Tauchurlaubs auf den Malediven – kaum zu glauben – vor der Frühstückspfanne und brachte es mit nach Wien. Das Erlebnis-Aquarium "Brandungsriff" erlaubt es Kindern, durch die im Aquariumboden eingebauten "Taucherhelme" die Welt der tropischen Fische hautnah zu erleben. 

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Atlantiktunnel im Haus des Meeres
© Dominik Moser
360 Grad Haibecken im Haus des Meeres
© Daniel Zupanc
Schwimmende Meeresschildkröte
© Haus des Meeres/Daniel Zupanc
Haus des Meeres, Kanonenkugelquallen im Aquarium
© Dominik Moser
Der Hammerhai im Haus des Meeres
© Jutta Kirchner

Einmal um die ganze Welt

Vier flauschige Kattas und zwei freche Schwarze Lemuren teilen sich die sogenannte Madagaskar-Anlage, die über einen Innen- und einen Außenbereich verfügt. Besucher:innen können (nach Reservierung) mit den süßen Äffchen sogar auf  Tuchfühlung gehen. Deutlich geruhsamer geht es vis-à-vis zu: Dort bewohnt ein stattlicher Komodowaran seine Anlage zusammen mit einigen Vogelarten. 

Die Australien-Erlebniswelt im neunten Stock ist ein 70 Meter langer, farbenfroher Rundgang, voller Sittiche und freilaufender Beuteltiere, darunter ein Paar Woylies: mit 30 Zentimeter Körperlänge eine der kleinsten Känguruarten überhaupt.

Im letzten Stockwerk wartet die faszinierende Welt der Mangroven, mit Schlammspringern, jungen Riffbewohnern, Winkerkrabben und Mangrovenquallen. Eine Gezeitenorgel veranschaulicht Ebbe und Flut, während Bullaugen im Tunnel Einblicke ins große Becken bieten.

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Haus des Meeres, zwei Kattas sitzen auf einem Stein in der Madagaskar-Anlage.
© Dominik Moser
Australienwelt
© Michael Mitic
Rotes Rattenkänguru im Haus des Meeres in der Australien-Erlebniswelt
© Dominik Moser
Haus des Meeres, Mangrovenanlage
© Dominik Moser

Mehr als "nur" Fische

In einem spektakulären Glaszubau in 20 Metern Höhe befinden sich sowohl das Tropenhaus als auch der Krokipark, wo Vögel frei fliegen und jede Menge Äffchen herumlaufen, wie es ihnen gefällt. In der Terrarienabteilung sind Gift- sowie Riesenschlangen, Echsen, Blattschneiderameisen und Vogelspinnen zu bestaunen.

In einer künstlichen Tropfsteinhöhlengrotte sind über 100 nachtaktive Tiere und Höhlenbewohner zu beobachten: giftige Riesen-Tausendfüßer, Geißelspinnen und Kampfgrillen, Höhlenfische ohne Augen und unter UV-Licht geisterhaft leuchtende Skorpione.

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Haus des Meeres, Rtopenhaus - Blick über den Holzweg durch das bepflanzte Areal des Tropenhauses, mit Ausblick nach außen
© Dominik Moser
Haus des Meeres, Gavial liegt im Gehege
© Dominik Moser
Eines der Tierarten vom Haus des Meeres
© Hans Novak
Komodo-Waran im Haus des Meeres
© Daniel Zupanc
Grüne Mamba im Haus des Meeres
© Haus des Meeres/Hans Novak
Buntwaran
© Haus des Meeres/Günther Hulla

Forschung und Artenschutz

Das Haus des Meeres verbindet Forschung mit konkreten Maßnahmen zum Schutz bedrohter Arten und ihrer Lebensräume. In Mexiko unterstützte es die Wiederansiedlung des Tequila-Kärpflings und engagiert sich für den Erhalt seines Lebensraums; Expeditionen nach Madagaskar brachten neue Erkenntnisse über die Artenvielfalt und deren Bedrohungen. In koordinierten Erhaltungszuchtprogrammen setzt sich das Haus unter anderem für die Bayerische Kurzohrmaus ein und unterstützt den Schutz der bedrohten Donaustöre. Die Forschung reicht von Untersuchungen zu Korallen und Lisztaffen bis zur Nachzucht wenig erforschter Arten – und schließt damit auch Tiere ein, die sonst nur wenig Aufmerksamkeit erhalten.

Fütterungen & Führungen

Verschiedene wechselnde Programme machen den Besuch besonders spannend, etwa:

  • Natur "begreifen" - "Begreifen" im wahrsten Sinne des Wortes: Wer möchte einem Hai gefahrlos auf den Zahn fühlen oder seine Haut berühren? Oder einem Piranha tief ins Maul sehen?
  • Haitauchen: Manchmal stiehlt die Grüne Meeresschildkröte „Puppi“ den Haien die Show.
  • Fütterungen von Haien, Piranhas, Reptilien, Lemuren, Affen, Schlangen, ...
  • Mikroskop-Show "Mikro-Meer" (Quallenbabys, Seesternaugen, giftgefüllte Wurmstacheln, einäugige Cyclopenkrebse ...)
  • Die Ausstellung "Erinnern im Innern" beschäftigt sich mit der dunklen Geschichte des Flakturms. Gezeigt werden Originalexponate und Wandtafeln zur Baugeschichte, die im großteils im Originalzustand erhaltenen Stiegenhaus zwischen 9. und 10. Stock besichtigt werden können.

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Haus des Meeres Rooftop Bar 360° OCEAN SKY
© Haus des Meeres/Derenko
Nachtaufnahme des beleuchteten Haus des Meeres über den Dächern Wiens
© Dominik Moser
Blick von einer Dachterrasse über das Häusermeer Wiens
© WienTourismus/Paul Bauer

Speisen mit Blick auf Wien

Besonderes wartet auch ganz oben am Dach: Vom 360° Ocean Sky Restaurant & Bar im 11. Stock hat man einen atemberaubenden Rundum-Blick über Wien. Das ist die höchstgelegene aller Rooftop Locations in der Wiener Innenstadt! (Zutritt in Stoßzeiten nur mit Reservierung). Den Ausblick über Wien können Zoo-Besucher:innen auch ohne Konsumation im Restaurant genießen. 

Haus des Meeres

Öffnungszeiten
  • Mo, 09:00 - 20:00
  • Di, 09:00 - 20:00
  • Mi, 09:00 - 20:00
  • Do, 09:00 - 20:00
  • Fr, 09:00 - 20:00
  • Sa, 09:00 - 20:00
  • So, 09:00 - 20:00
Barrierefreiheit
    Haupteingang

    stufenlos (Automatische Schiebetüre 150 cm breit)

    Lift vorhanden
    175 cm breit und 265 cm tief, Tür 140 cm breit
    Weitere Informationen

    Assistenzhunde erlaubt

    Rollstuhlplätze: 6

    Barrierefreies WC

    Spezielle Angebote für Menschen mit Behinderung

    Bei Vorlage des Behindertenausweises ermäßigter Eintritt; eine Begleitperson bei Rollstuhlfahrer:innen hat freien Eintritt; Assistenzhunde (mit Ausweis, Impfpass und Kenndecke/Führhundgeschirr) dürfen für einen Besuch mitgenommen werden.

    Anmerkungen

    Alle Ausstellungsräume sowie Terrassen mit Lift erreichbar. Aus Sicherheitsgründen sind maximal 6 Rollstuhlfahrer:innen (im Ocean Sky Restaurant max.3) zeitgleich zugelassen, es wird eine Voranmeldung empfohlen.

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