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Ölgemälde von Hans Staudacher
© Galerie Szaal

Wiener Kunst-Comeback

Mit der SPARK Art Fair findet in der Marx Halle Ende Juni ein neues internationales Messeformat für zeitgenössische Kunst statt. Renger van den Heuvel, der frühere Geschäftsführer der viennacontemporary, setzt dabei auf das Konzept der Solo-Präsentationen – also einem Vertreter pro teilnehmender Galerie. Zusätzlich gibt es drei kuratierte Sektionen zu den Themen digitale Kunst, Moderne Kunst der Nachkriegszeit und internationale Highlights. Das virtuelle SPARK Studio ermöglicht schon vorab einen genauen Blick auf die teilnehmenden Künstler und ihre Werke.


Ebenfalls neu ist die Art at the Park – Die Kunstmesse im Goldenen Quartier. Sie geht im ersten Stock des eleganten Park Hyatt Vienna – im Board Room, dem Grand Salon und den Foyers – über die Bühne. Insgesamt 18 Kunsthändler und Galeristen bieten eindrucksvolle Kunstwerke – etwa von Banksy, Xenia Hausner oder Maria Lassnig – aus verschiedenen Epochen und Genres zum Verkauf an. Praktisch: Über eine App können die Werke mit dem Smartphone gescannt bzw. einfach entspannt gestöbert werden.

Derselbe Veranstalter, die art-port GmbH, präsentiert Mitte Juni die Art Austria 2021. Auf 2.000 Quadratmetern werden im Haupthof im MuseumsQuartier ein klimatisiertes Zelt sowie zusätzlich die MQ Ovalhalle und die MQ Arena 21 bespielt. 40 ausgewählte Künstler zeigen über 1.000 Werke, beginnend mit der Klassischen Moderne bis hin zu zeitgenössischer Kunst. Eine Skulpturen-Präsentation rundet das Messe-Programm ab. Künftig wird die Art Austria übrigens zweimal pro Jahr stattfinden – zusätzlich zum etablierten Format im Juni steigt im Oktober erstmals die Art Austria Highlights, ebenfalls im MuseumsQuartier.

Mit einem neuen Frühjahrs-Konzept ist auch die Parallel Vienna vertreten: Zusätzlich zur Herbst-Messe (diesmal aufgrund der Art Basel bereits Anfang September) findet erstmalig die Parallel Vienna Editions statt. Ein neues Format mit den Schwerpunkten Editionen, Grafiken, Multiples, Kleinplastiken, Objekten, Skulpturen und Kunstbücher – Ende Mai im Atelierhaus der Akademie der bildenden Künste Wien (das ehemalige Semperdepot) im 6. Bezirk.

Die traditionsreiche Kunst- und Antiquitätenmesse wikam, die seit über 40 Jahren fest etabliert ist, meldet sich im Juni mit einem Sonderformat im Palais Ferstel zurück: Gemälde und Skulpturen österreichischer Künstler des 20. und 21. Jahrhunderts werden genauso präsentiert wie kostbarer Schmuck und hochwertiges Mobiliar.

Hinweis: Alle Kunstmessen gehen unter Einhaltung der aktuellen behördlichen COVID-Vorgaben über die Bühne. Informieren Sie sich vor Ihrem Besuch bitte über die Rahmenbedingungen.