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Votivkirche von außen (Seitenfront)
© Schaub-Walzer / PID

Votivkirche

Am 24. April 1879, am Tag der Silberhochzeit von Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth, wurde die Votivkirche geweiht. Mit den Planungen wurde bereits 1854 begonnen, nur wenige Monate nach einem misslungenen Attentat auf den Kaiser. Dessen Bruder, Erzherzog Ferdinand Maximilian (der spätere Kaiser von Mexiko), rief "zum Dank für die Errettung Seiner Majestät" zu Spenden auf, um diese Kirche zu errichten. Der Architekt Heinrich von Ferstel wurde schließlich mit dem Bau beauftragt. Die dreischiffige neugotische Basilika im französischen Kathedralenschema zählt zu den bedeutendsten Bauten des europäischen Historismus. Aufgrund ihrer Lage an der Ringstraße wurde die Votivkirche auch "Ringstraßendom" genannt.

In der Kirche, genauer gesagt, im ehemaligen Hoforatorium, ist auch ein Museum untergebracht. Es liegt in einem erhöhten Bereich über dem Altar, der früher nur der Kaiserfamilie zugänglich war. Prunkvollstes und ältestes Ausstellungsstück ist der "Antwerpener Altar" aus dem 15. Jahrhundert, der als bedeutendstes erhaltenes Kunstwerk dieses Genres gilt. Das Museum, das nach Renovierungsarbeiten im Herbst 2021 neu eröffnet hat, kann nach Voranmeldung besucht werden.

Darüber hinaus ist die Votivkirche für Touristen auch deshalb interessant, weil der seelsorgliche Schwerpunkt auf deren Betreuung liegt. Und eine Heilige Messe in mehreren Sprachen gibt’s jeden Sonntag um 11.15 Uhr.

Votivkirche

Rooseveltplatz 8
1090 Wien
  • Öffnungszeiten

    • Di, 10:00 - 18:00
    • Mi, 10:00 - 18:00
    • Do, 10:00 - 18:00
    • Fr, 10:00 - 18:00
    • Sa, 10:00 - 18:00
    • So, 09:00 - 13:00
Chorraum in der Votivkirche
Chorraum © Elmar Bertsch
Luster und Orgel in der Votivkirche
Luster und Orgel © Elmar Bertsch
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