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Feuerwerk über Wien mit Stephansdom im Blick
© WienTourismus/Christian Stemper

Wie die Wiener Silvester feiern

Während die einen den Jahreswechsel mit einer nostalgischen Rückschau verbringen und gut gemeinte Neujahrsvorsätze fassen, lassen es sich die anderen so richtig gut gehen und beginnen das neue Jahr vergnügt im Hier und Jetzt. Zu welcher Gruppe Sie sich auch zählen mögen: Diese fünf Tipps garantieren ein perfektes Silvester in Wien. In diesem Sinne: Prosit Neujahr!

1. Aller Anfang ist russisch

Mit einem russischen Frühstück lässt es sich am 31. Dezember schwungvoll in den letzten Tag des Jahres starten. Am besten genießt man das russische Frühstück im Café Ansari, bestehend aus Eiern gefüllt mit Räucherlachs, Rote-Rüben-Salat – und Vodka! Wem Vodka zum Frühstück zu heftig ist: Ein gediegenes Sektfrühstück ist auch nicht zu verachten.

2. Geheimtipp: Silvesterpfad light

Wer „Silvester“ und „Wien“ sagt, muss auch „Silvesterpfad“ sagen. Immerhin verwandelt sich die gesamte Wiener Innenstadt in der Silvesternacht in eine einzige fulminante Party, die um Mitternacht auf dem Rathausplatz mit einem großen Feuerwerk ihren Höhepunkt findet. Anschließend wird in ganz Wien unter freiem Himmel ausgelassen in das neue Jahr getanzt. Unser Tipp: Machen Sie es wie die echten Wiener und besuchen Sie den Silvesterpfad lieber schon am frühen Silvesternachmittag. Da können Sie Punsch, Kulinarik und musikalische Untermalung noch ohne Halligalli in ruhigerer Stimmung genießen.

3. Wiener Kultur hautnah erleben

Wer zum Jahreswechsel die Wiener Seele genauer ergründen möchte, braucht dazu nur zwei Dinge: einen Fernseher und eine Packung der sogenannten Glücksfische des Wiener Süßwarenherstellers Manner. Wozu der Fernseher? Eine richtige Wiener Silvesterfeier kommt nicht ohne die Silvesterfolge der österreichischen Kultserie „Ein echter Wiener geht nicht unter“ aus. Hier dreht sich alles um die Arbeiterfamilie Sackbauer und Familienvater Edmund, der bis heute dank seiner irrwitzigen, cholerischen Anfälle Jahr für Jahr im Abendprogramm des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (ORF) Groß und Klein erheitert. Und dabei kommen die Glücksfische ins Spiel, denn die Biskuit-Kekse werden zu Silvester bei allen Wienern verspeist, die Wert auf Bräuche legen. Aber Achtung: Unbedingt bei der Flosse zu essen beginnen, dann kann das Glück für das neue Jahr nicht mehr davonschwimmen – strenge Wiener Tradition!

4. Ohren auf abseits von Feuerwerk und Co.

Der prachtvolle Anblick des Wiener Stephansdoms ist wohl jedem bekannt, der schon einmal von Wien gehört hat. Den Klang seiner größten Glocke kennen aber nur wenige, denn die Pummerin erklingt nur zu speziellen Anlässen. Einer davon ist der Jahreswechsel: Um Punkt Mitternacht ertönt die Glocke im Wiener Stephansdom genau zwölf Mal und läutet so das neue Jahr ein. Die Glockenschläge sind so gut wie überall in Wien zu hören, was allerdings in erster Linie daran liegt, dass viele Radio- und TV-Sender das Glockenläuten live übertragen, bevor traditionellerweise der Donauwalzer ertönt. Spätestens dann schwingen wirklich alle das Tanzbein im Dreivierteltakt: ob zuhause, am Stephansplatz oder auf der Silvesterparty.

5. Der krönende Abschluss: Prunk am Würstelstand

So wie das obligatorische Neujahrsbussi um Mitternacht gehört auch der krönende Besuch bei einem Wiener Würstelstand zu einer angemessenen Silvesterfeierei in Wien. Besonders zu empfehlen ist der Würstelstand Bitzinger bei der Wiener Albertina. Der ist nicht nur wenige Gehminuten vom Stephansdom entfernt, sondern wartet neben Würstelstand-Klassikern wie Käsekrainer, Waldviertler oder Sacherwürstel auch mit dem einen oder anderen Gläschen Sekt oder frisch gezapftem Bier vom Fass auf – selbstverständlich serviert in den passenden Gläsern.

Café Ansari

Praterstraße 15
1020 Wien

Stephansplatz

Stephansplatz
1010 Wien

Rathausplatz

Rathausplatz
1010 Wien

Manner Shop

Stephansplatz 7, Rotenturmstraße
1010 Wien

Stephansdom

Stephansplatz
1010 Wien
  • Öffnungszeiten

    • Mo, 06:00 - 22:00
    • Di, 06:00 - 22:00
    • Mi, 06:00 - 22:00
    • Do, 06:00 - 22:00
    • Fr, 06:00 - 22:00
    • Sa, 06:00 - 22:00
    • So, 07:00 - 22:00
    • feiertags, 07:00 - 22:00
  • Führungen

    • Domführung, täglich

      • 15 Uhr, ca. 30 Minuten

      Domführung Englisch, Montag - Samstag

      • 10.30 Uhr, ca. 30 Minuten

      Katakombenführung, halb- oder viertelstündlich

      • Montag - Samstag, 10 - 11.30 Uhr
      • Montag - Samstag, 13.30 - 16.30 Uhr
      • Sonn- und Feiertag, 13.30 - 16.30 Uhr

      Aufzug zur Pummerin

      • täglich, 9 - 17.30 Uhr

      Turmbesichtigung "Südturm"

      • täglich, 9 - 17.30 Uhr

      Abendführung mit Dachrundgang (Juli bis September)

      • Samstag, 19 Uhr
  • Barrierefreiheit

    • Haupteingang
      • stufenlos (Doppelschwingtüre 120 cm breit)
    • Nebeneingang
      • 3 Stufen (Doppelschwingtüre 90 cm breit)
    • Weitere Informationen
      • Blindenhunde erlaubt
    • Anmerkungen

      Zugang zu Schatzkammer und Museum mit Aufzug (Achtung Stufen!) nicht mit Rollstuhl möglich, Nordturm: nur mit Lift (Türbreite: 65 cm) sowie 12 Stufen (nicht mit dem Rollstuhl möglich), Südturm: 343 Stufen (nicht mit dem Rollstuhl möglich), nächstgelegener Behinderten-Parkplatz: Singerstraße.

      Abendführungen mit Dachrundgang sowie Katakombenführungen nicht mit Rollstuhl möglich.

Bitzingers Würstelstand bei der Albertina

Albertinaplatz
1010 Wien
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