Calle Libre: Jana & Js - Währingerstraße (18. Bezirk)

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„Calle Libre“ & Street-Art in Wien

Street-Art ist in Wien nicht mehr zu übersehen. Seit einigen Jahren entstehen die fantasievollen, oft farbintensiven Kunstwerke längst nicht nur am Donaukanal, sondern in den unterschiedlichsten Ausprägungen auf Wänden, Hauseingängen und Fassaden in ganz Wien. Mit dem Projekt „Wienerwand“ unterstützt die Stadt Wien diesen Trend und ermöglicht Graffiti-Künstler:innen – und jene, die es noch werden wollen –, auf legalen Wänden ihre Kunst auszuleben.

Die sogenannte „Hall of Fame“ der Wiener Graffiti-Szene befindet sich am Donaukanal. Wände, Geländer und Bögen sind mit einer zentimeterdicken Farbschicht bedeckt. Der Besuch lohnt sich – denn Tag für Tag entsteht hier vor trendigen Lokalen und Bars mit hippen Drinks und cooler Musik neue Kunst.

Weitere Street-Art-Hotspots in der Stadt finden Interessierte an der Spittelauer Lände, am Yppenplatz, am Schwendermarkt und im 6. und 7. Bezirk. Hier können eindrucksvolle, meist großflächige Murals (Wandbilder) auf öffentlichen Gebäuden und privaten Wohnhäusern bewundert werden. Auch der Bauzaun  des Wien Museums am Karlsplatz wird diesen Sommer wieder von Street-Art-Künstler:innen gestaltet. Dieses Jahr unter dem Motto „Urban Cultures" mit Werken von David Leitner, Perk_up und Feminist Killjoy.

Jakob Kattner, Begründer und kreativer Kopf von „Calle Libre“, Festival für Street-Art und urbane Ästhetik, freut sich über das positive Feedback der Wiener:innen auf die zahlreichen Kunstwerke, die seit 2014 im Rahmen des Festivals entstanden sind. Mehr als 70 Hausfassaden in 13 Bezirken wurden von namhaften nationalen und internationalen Künstler:innen gestaltet.

„Wien gilt als Mekka der Kunst. Das zieht Street-Art-Künstler:innen aus der ganzen Welt an. Wir wollen die Stadt mitgestalten ... Wien ist durch ,Calle Libre’ bunter geworden!“ (Jakob Kattner)

Diesen Sommer betritt Kattner mit dem Festival Neuland. Anders als in den Jahren davor, stehen den ca. 20 Street-Art-Künstler:innen aus aller Welt nicht einzelne Wände in verschiedenen Stadtteilen, sondern eine 400 Meter lange Lagerhalle am Gelände des stillgelegten Nordwestbahnhofs als überdimensionale Leinwand zur Verfügung.

Ein Highlight des Festivals, das heuer unter dem Motto „REGENERATION“ steht, sei hier schon verraten: Der portugiesische Künstler Bordalo II. kreiert eines seiner berühmten „Big Trash Animals“, das sind fantastische Tier-Skulpturen aus Müll, mit denen er auf die Themen Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein aufmerksam machen will.

Von 1. bis 7. August kann jede:r beim Entstehen der Kunstwerke dabei sein und in die einmalige Atmosphäre am Festivalgelände eintauchen. Von Donnerstag bis Samstag (14–22 Uhr) wird es dieses Jahr Live-Konzerte auf der Festivalbühne geben. Für das leibliche Wohl sorgen verschiedene Food-Trucks, und für interessierte Nachwuchs-Sprayer werden spezielle Workshops angeboten.

Calle Libre

1.-7. August 2022, Nordwestbahnhof

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