Smart City

Fahrradfahrer am Ring vor einer Straßenbahn

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Rollstuhlfahrer bei Niederflur-Straßenbahn
© Wiener Linien/Manfred Helmer

Smarte Mobilität

Wien verfügt derzeit über fünf U-Bahn-Linien mit 109 Stationen auf 83 km Streckenlänge, 28 Straßenbahn- und 131 Autobuslinien. Das gesamte öffentliche Verkehrsnetz kommt auf über 1.150 km. Jährlich werden ca. eine Milliarde Fahrgäste transportiert. Weitere Investitionen in den Schienenverkehr im Sinne einer zukunftsorientierten Verkehrspolitik sind geplant. Damit soll auch künftig der kontinuierliche Anstieg der Fahrgastentwicklung bewältigt werden können. Außerdem sollen so auch weiter außerhalb liegende Stadteile an das Zentrum angebunden werden. Die Wiener Linien setzen dabei auf eine Modernisierung der Busflotte mit vermehrtem Einsatz von E-Bussen. Man setzt auf die Integration moderner Technik: Durch die Wien Mobil-App weiß der mobile Nutzer, wann die nächste Straßenbahn, U-Bahn oder der nächste Bus fährt. Echtzeit-Angaben für alle Haltestellen, eine integrierte Fahrplan-Auskunft und Störungsinfos ermöglichen ein unkompliziertes Vorankommen mit den Öffis.

Wien kann man auch auf über 1.379 km Radwegen, Radfahrstreifen und Radrouten durch verkehrsarme Zonen bewundern. Besucher, die die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten vom Fahrradsattel aus und an der frischen Luft besichtigen möchten, steigen am besten auf ein Citybike: Das Citybike-Netz ist auch für Wien-Besucher leicht zu nutzen. Das Prozedere ist simpel: Direkt am Citybike-Terminal mit Kreditkarte (Master, Visa, JCB) anmelden, Bike wählen und losradeln. Für eine einmalige Anmeldegebühr von einem Euro stehen 1.500 Fahrräder verteilt auf 121 Stationen zur Verfügung. Die erste Stunde ist gratis, danach wird eine Nutzungsgebühr verrechnet.

Sharing-Modelle in Wien

Auf der Bike-Sharing-Plattform listnride.com werden viele unterschiedliche Räder von Privatpersonen und Fahrradläden zum Verleih angeboten. An vielen Orten in der Stadt gibt es die Möglichkeit ein Fahrrad auszuleihen.

Sollte man ein Auto benötigen, muss man in Wien kein eigenes besitzen: Carsharing nennt sich die willkommene Alternative als weiterer Baustein zur individuellen Mobilität. Die Wiener Linien betreiben mittlerweile sechs WienMobil-Stationen in Simmering, Ottakring, Mariahilf, Neubau, Landstraße und der Leopoldstadt. An den WienMobil-Standorten knüpft das Öffi-Angebot von Bim, Bus und U-Bahn an Leihangebote wie Scooter-Sharing, Leihautos und Bikesharing an. Das Angebot „WienMobil Auto“ ist in die Wien Mobil-App integriert und kann direkt beim Anbieter „share me“ gebucht werden. Die Elektrofahrzeuge können bei bestehenden WienMobil-Stationen sowie an weiteren Standorten in ganz Wien entlehnt werden. Für Jahreskarten-Besitzer stehen vergünstigte Tarife zur Verfügung. Bei www.sharenow.com können ebenfalls Autos überall in der Stadt geliehen werden.