Gemälde von Jean-Michel Basquiat, La Hara, 1981

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Symbolik aus New York

Die große Herbstausstellung "Basquiat. Die Retrospektive" in der Albertina präsentiert einen der außergewöhnlichsten Künstler des 20. Jahrhunderts: Jean-Michel Basquiat. Die Sonderschau markiert die erste umfassende Museumsretrospektive zu Basquiat in Österreich. Rund 50 Hauptwerke des 1988 verstorbenen US-Amerikaners - zusammengetragen aus renommierten öffentlichen und privaten Sammlungen in aller Welt - wollen einerseits Einblicke in Basquiats außergewöhnliche Bildsprache liefern und anderseits seine oft komplexen künstlerischen Ideen entschlüsseln.

Die Ausstellung präsentiert zahlreiche farbintensive und großflächige Arbeiten, häufig mit Zeichen und Symbolen versehen, die repräsentativ für sein umfangreiches Werk stehen. Die ausgestellten Werke zeigen Basquiats zentrale Themen: Rassismus, soziale Ungerechtigkeit und Konsumkapitalismus. Zu sehen sind sie bis Januar 2023 in der Bastei-Halle, dem Untergeschoß der Albertina.

Kurze, steile Karriere​​​​

Wer in sein imposantes Werk eintauchen will, muss sich die Person Jean-Michel Basquiat vor Augen führen. New York City zu Beginn der 1980er-Jahre: Eine pulsierende Kunstszene sorgt für Furore. Eine ihrer schillerndsten Erscheinungen? Der junge Jean-Michel Basquiat, Sohn einer haitianisch-puerto-ricanischen Auswandererfamilie, der mit seinen komplexen und emotional aufgeladenen Arbeiten nach und nach zu einem der wichtigsten Künstler seiner Zeit aufsteigt. Basquiats Karriere ist überaus steil - und überaus kurz. Der Exzentriker, der mit Größen seiner Zeit wie Andy Warhol, Madonna und David Bowie verkehrt, schafft in nur wenigen Jahren ein spektakuläres Werk, bevor er im Alter von nur 27 Jahren an einer Überdosis stirbt.

Basquiat hinterließ ein über 1.000 Gemälde und 2.000 Zeichnungen umfassendes Œuvre, das von einer enormen Vielfalt geprägt ist. Er widmet sich politischen Themen, kritisiert Rassismus, soziale Ungerechtigkeit, Kapitalismus und übermäßigen Konsum. Unverwechselbar ist sein Gebrauch von sprachlichen Zeichen und Symbolen. Er ließ sich dabei von Street-Art, Cartoons, Kinderzeichnungen und der Werbung inspirieren. Heute zählen seine Werke zu den gefragtesten Kunstobjekten des 20. Jahrhunderts. 2017 wechselte ein Basquiat-Gemälde für die Rekordsumme von 110,5 Millionen US-Dollar den Besitzer. 34 Jahre nach seinem Tod präsentiert sich sein Werk in der Wiener Albertina bahnbrechend und visionär wie während der pulsierenden 1980er in New York.

Basquiat. Die Retrospektive

9.9.2022-8.1.2023

Albertina

Albertinaplatz 1
1010 Wien
  • Vienna City Card

    • Ihr Vorteil mit der Vienna City Card: -16%

      Zusatzinformation zum Angebot: Normalpreis: 17,90€

  • Öffnungszeiten

    • Mo, 10:00 - 18:00
    • Di, 10:00 - 18:00
    • Mi, 10:00 - 21:00
    • Do, 10:00 - 18:00
    • Fr, 10:00 - 21:00
    • Sa, 10:00 - 18:00
    • So, 10:00 - 18:00
    • feiertags, 10:00 - 18:00
  • Barrierefreiheit

    • Haupteingang
      • stufenlos (Doppelschwingtüre190 cm breit)
    • Lift vorhanden
      • Tür 150 cm breit
    • Weitere Informationen
      • Blindenhunde erlaubt
      • Behinderten-WC mit barrierefreiem Zugang vorhanden.
    • Spezielle Angebote für Menschen mit Behinderung

      Leihrollstühle vorhanden (Voranmeldung: Tel. +43 1 534 83-540); Führungen für Blinde, Rollstuhlfahrer, sowie Demenzbetroffene mit Begleitperson möglich (Voranmeldung: Tel. +43 1 534 83-540); Führungen in Gebärdensprache möglich (Voranmeldung: Tel. +43 1 534 83-540); Ermäßigter Eintritt für Menschen mit Behinderung;

    • Anmerkungen

      Zugang zu den Ausstellungsräumen und zum Restaurant/Café sowie zum Shop stufenlos. Alle Räumlichkeiten können barrierefrei erreicht werden.

      Barrierefreie WCs auf den Ebenen 1 und -1; WC Ebene 1: Türbreite: 90 cm, Raumabmessung: 170 x 150 cm; WC Ebene -1: Türbreite 85 cm, Raumabmessungen: 180 x 110 cm.

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