Blick auf das Kunsthistorisches Museum

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Aktuelle Blockbuster-Ausstellungen in Wien

Kunsthistorisches Museum Wien: Idole und Rivalen. Künstler:innen im Wettstreit

Das Kunsthistorische Museum Wien widmet sich im Herbst 2022 einem noch nie beleuchteten Ausstellungsthema: den Konkurrenzkämpfen, die Künstler:innen untereinander und mit verstorbenen Vorbildern ausgetragen haben. "Idole & Rivalen" ist vollgepackt mit hauseigenen und internationalen Meisterwerken von der Antike bis in die Zeit um 1800. Gemälde und Skulpturen von Michelangelo, Tizian, Peter Paul Rubens und Benvenuto Cellini warten darauf, entdeckt zu werden. Außerdem lockt ein interaktiver Teil. Die Schau lädt dazu ein, selbst Teil der Jury zu werden und im Museum sowie auf der Ausstellungs-Website über die Kunstwerke abzustimmen.

20.9.2022-8.1.2023

Albertina: Basquiat. Die Retrospektive

Wild, symbolgeladen und komplex - so präsentiert sich die Kunst von Jean-Michel Basquiat (1960-1988). Die große Herbstschau in der Albertina ist dem US-Amerikaner mit haitianisch-puerto-ricanischen Wurzeln gewidmet. Im New York der 1980er stieg Basquiat einst vom Graffiti-Künstler zum Superstar auf, ehe er im Alter von nur 27 Jahren seiner Drogensucht erlag. Basquiats Motive stammen aus der Popkultur, der Kunstgeschichte und der Wissenschaft und ziehen sich wie ein roter Faden durch die spannungsgeladene Ausstellung. Themen, die er mit seiner Kunst immer wieder anprangerte, wie Rassismus und Polizeigewalt, scheinen aktueller denn je. Zu sehen sind in der Albertina rund 50 Werke aus renommierten internationalen Sammlungen.

9.9.2022-8.1.2023

mumok: Das Tier in Dir - Kreaturen in (und außerhalb) der mumok-Sammlung

Ein Grund zu feiern: Vor 60 Jahren wurde das mumok - Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien eröffnet. Nämlich im September 1962 als „Museum des 20. Jahrhunderts" im damaligen 20er-Haus (dem heutigen Belvedere 21). Längst ins Wiener MuseumsQuartier übersiedelt, lockt das Museum mit einer aktuellen - tierischen - Sonderausstellung zum Jubiläum. Denn die Sammlung des Hauses beinhaltet knapp 500 Werke, die mit Tieren zu tun haben. Was die Frage aufwirft, welche Rolle Tiere in der bildenden Kunst spielen. Beleuchtet wird hier unter anderem die Anziehungskraft, die von Tieren ausgeht. Auch Themen wie Familien- und Geschlechterbeziehungen, Sozialisation und Domestizierung werden aufgegriffen.

22.9.2022-26.2.2023

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Bank Austria Kunstforum Wien: Helmut Newton. Legacy

Er wusste stets zu faszinieren und zu provozieren: der Berliner Kult-Fotograf Helmut Newton (1920-2004). Das Bank Austria Kunstforum Wien lädt zur großen Retrospektive anlässlich Newtons 100. Geburtstag. Pandemiebedingt zwar verzögert, aber umso umfassender mit rund 300 Arbeiten, die sein gesamtes Schaffen dokumentieren. Newton, 1938 als Jude vor den Nationalsozialisten nach Australien geflüchtet, legte im Paris der 1960er eine steile Karriere als Star-Fotograf hin. Seine Mode- und auch Aktfotografien sorgten regelmäßig für Schlagzeilen. Die Ausstellung umfasst viele seiner ikonischen Fotos sowie bis dato nicht gezeigte Arbeiten.

19.10.2022-15.1.2023

Leopold Museum: Hagenbund. Von der gemäßigten zur radikalen Moderne

Das Leopold Museum wirft im Herbst einen genauen Blick auf den Hagenbund (1900-1938). Jene Wiener Künstlervereinigung, die sich wie schon drei Jahre davor die Secession als Reaktion auf das als konservativ geltende Künstlerhaus formierte. Sie wurde als sehr progressive, teils sogar radikale Gruppierung bekannt. Die Ausstellung zeigt Hauptwerke des Hagenbunds. In Summe rund 200 Exponate aus vier Jahrzehnten - von Egon Schiele, Oskar Kokoschka und vielen weiteren. Die insgesamt 266 Vertreter:innen des Hagenbunds orientierten sich mit ihrer Kunst an unterschiedlichsten progressiven Strömungen: Impressionismus, Expressionismus, Symbolismus, Kubismus bis hin zur Neuen Sachlichkeit. 

16.9.2022-6.2.2023

Albertina modern: Ways of Freedom. Jackson Pollock bis Maria Lassnig

„Abstrakt" lautet im Herbst das Motto in der Albertina modern. Die Malerei ging nach 1945 völlig neue Wege und legte einen wahren Befreiungsschlag hin. Der abstrakte Expressionismus der New York School schwappte nach Kriegsende auch nach Europa über. Ein ungestüm-expressiver Umgang mit Form, Farbe und Material war die Folge. In dieser Ausstellung treffen Größen des US-Expressionismus wie Jackson Pollock, Mark Rothko und Joan Mitchell auf österreichische Wegbereiter:innen wie Maria Lassnig, Arnulf Rainer, Günter Brus oder Hermann Nitsch. Das Museum zeigt rund 100 Arbeiten von Kunstschaffenden dies- und jenseits des Atlantiks.

15.10.2022-22.1.2023

Heidi Horten Collection: LOOK. Aspekte von Weiblichkeit

Kunst und Mode - eine spannende Liaison verspricht der Herbst in der Heidi Horten Collection. Die erste Themenausstellung des im Juni 2022 eröffneten Privatmuseums in der Wiener Innenstadt beleuchtet einen Schwerpunkt der Sammlung: das Bild der Frau im Kontext der Kunst. Kunstwerke vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart - von Francis Bacon, Pablo Picasso, Henri Matisse, Andy Warhol und vielen weiteren - treffen hier auf Haute Couture. Zu sehen sind Roben, die sich Heidi Goëss-Horten einst von Christian Dior, Givenchy oder Yves Saint Laurent schneidern ließ. LOOK ist keine „Modeausstellung", sondern viel mehr eine Hommage an Weiblichkeit und Stil. Und nicht zuletzt an die kurz nach der Eröffnung verstorbene Museumgründerin.

21.10.2022-16.4.2024

Weitere Informationen zu aktuellen Ausstellungen in Wien und einen Überblick über die Wiener Kunst-Hotspots finden Sie im Bereich "Museen & Ausstellungen"

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